Tansaniaprojekt2019-09-08T13:42:40+02:00
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Tansaniablog

Hier werden Neuigkeiten zur Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde in Kimosonu veröffentlicht.

Pilau – DAS tansanische Festtagsgericht: Rezept

Pilau Rezept für 6 Personen

  • 500 gr. Flesich (Pute, Huhn, Rind, Schwein – nach persönlicher Vorliebe)
  • 600 gr. Reis
  • ca. 300 gr. Wurzeln (Möhren)
  • ca. 150gr. Zwiebeln
  • ca. 300 gr. Tomaten
  • Wasser
  • Salz
  • Zimt, Pfeffer, Kardamom, Cumin/Kreuzkümmel und Nelken. Evtl. Ingwer und Knoblauch

Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und anbraten. Das Gemüse möglichst klein schneiden oder besser raspeln, zum angebratenen Fleisch geben. Den Reis auf die Zutaten geben und mit Wasser auffüllen (so, dass der Reis noch quellen kann). Gewürze hinzugeben und nach Geschmack salzen.

Ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde köcheln lassen, bis alle Zutaten gar sind.

Guten Appetit 

Zusatzinfo: Dieses Rezept haben wir von Heriel aus Kimosonu bekommen. Es gibt viele verschiedene Varianten, aber wir kochen die Variante, die wir von unseren Geschwistern bekommen haben.

Der Kirchenbau schreitet voran!

Pastor Kweka aus Kimosonu schreibt uns mit unten stehenden Worten, daß der abschließende Schritt des Kirchenbaus fast vollendet ist. Wie bereichtet, wird die Kirche fertig gemalt und es werden diverse Arbeiten vollzogen, so daß der begonnene Bau nun bald bezugsreif ist.

Derzeit finden die Veranstaltungen der Gemeinde in einem Zelt statt und alle freuen sich auf den Tag, an dem sie die Kirche wieder nutzen können. Den Zeilen unten von Pastor Kweka können wir entnehmen, daß im Juni die Arbeiten hoffentlich vollendet sein werden und daß dann eine feierliche Steinsetzung unter Teilnahme des Bischofs stattfinden kann.

Wir werden auf alle Fälle noch über das Datum in Kenntnis gesetzt.

Am kommenden Gemeindemittwoch am 4. Juni werden wir die Kollekte für den Bau der Kanzel in Kimosonu einlegen. Wer sich beteiligen möchte, aber am 4.6. nicht dabei sein kann, kann mit dem Stichwort Kimosonu/Tansania auf das Konto der Gemeinde überweisen.

we are doing very well.and things going well hear in Kimosonu.the work of our church building is prociding and we hope that on june we will turn back in the church because for now we conduct all service in the temporary tent. If God wishes we will call you that day because the bishop will put the opening stone at the building.also that day he will put the post stone on the bell tower.we will tell you the day.

Am 5. September machte sich eine Delegation aus 6 Mitgliedern der Apostel Kirchengemeinde auf den Weg nach Tansania und verbrachte die ersten beiden Nächte im sehr gemütlichen, deutsch geführten Gästehaus der ELCT in Usa River.
Am 7.9. wurden wir von den Geschwistern aus Kimosonu abgeholt und ca. 2 Stunden lang über holperige Straßen (übersät von großen Steinen) auf den Berg nach Kimosonu gebracht, wo wir mit Gesang und Blumen begrüßt wurden.
Und mit leckerem Essen, wie jeden Tag mehrfach.
Wir waren dann bis zum 12.9. in Kimosonu und Ngabobo, den beiden Teilen der Gemeinde, und haben zwei Gottesdienste besucht, zwei Ladiesmeetings veranstaltet, ein Treffen der Partnerschaftsgruppen durchgeführt, eine Schule und eine Lehrfarm besucht, im neuen (unfertigen) Kindergartengebäude gesessen und – natürlich – Ziege gegessen, durchaus ein Genuss, wenn man sich an gewisse Regeln hält.
Besonders bewegt haben uns die beiden Treffen mit den Damen der Gemeinde, über die wir noch separat berichten wollen, und das Treffen mit der Partnerschaftsgruppe und den Ältesten.
Wir haben intensiv darüber diskutiert, was uns jeweils wichtig ist, was wir uns wünschen, und was wir uns für die Partnerschaft wünschen.

Einige Punkte, die uns besonders wichtig erschienen: 

  • Lerne pünktlich zu sein, und nicht so viel Zeit zu verlieren. Dies kam von mehreren Tansaniern, denen aufgefallen ist, dass wir mit unserer Pünktlichkeit viel mehr aus der Zeit machen können.
  • Wohlstand zu teilen erinnert an Jesu Liebe und baut den Glauben auf
  • Schwarze denken, sie haben mit den Weißen nicht zu tun / nichts gemein
  • Weiße sind pünktlich (verlieren keine Zeit) und sind sehr geduldig
  • Füreinander zu beten tut uns gegenseitig gut
  • Gott hat eine besondere Liebe für uns, die wir gegenseitig spüren können
  • Hoffnung, mehr lernen zu können
  • Hoffnung, die Kinder gut zu lehren und sie im Leben weiter zu bringen
  • In Kimosonu wurde viel über die Partnerschaft nachgedacht und geredet und sie denken, wenn sie „dran“ bleiben, werden wir gemeinsam viel erreichen.
  • Wir sind eine Dienstgemeinschaft
  • Gott hat uns die Freundschaft (außerhalb des Landes) gegeben
  • In der Freundschaft ist Herzensliebe
  • Oft besteht Freundschaft nur auf hoher Ebene, aber bei uns ist es eine „Liebesbeziehung“ auch auf unterer Ebene
  • Sich gegenseitig und andere zu lieben ist wichtig, füreinander und für andere zu beten
  • Sie brauchen Liebe durch Taten mehr als durch Worte
  • Die Afrikaner sind reich an Zeit, die Deutschen arm. Aber die Armut der Zeit hat die Deutschen reich gemacht. Daraus folgt die Erkenntnis, dass es sie weiter bringen kann, die Zeit besser einzusetzen.
  • Hoffentlich war die Armut nur auf Zeit.
  • Durch Zusammenarbeit Hass überwinden
  • Wir lernen, dass wir alle gleich sind
  • Erst wenn man sich zuhause besucht, kann man die Lage beurteilen – Man vergleicht und merkt, was anders ist
  • Wer nicht mit der Zeit geht, wird leiden, wenn er alt ist
  • Man muss arbeiten, um ernten zu können

Ideen für konkrete Schritte:

  • Verbesserung der Kommunikation durch fleißiges E-Mail schreiben, WhatsApp, Facebook und Gebete
  • Durch Hühner das Geld vermehren
  • Gegenseitige Besuche
  • Gebet ist das Zentrum
  • Gebet führt zur Einheit und fördert Gemeinschaft
  • Wichtig ist immer, dass auch Ngabobo berücksichtigt wird.
  • Seminare miteinander
  • Bildung wird immer wieder als Schlüssel bezeichnet
  • Austausch miteinander
  • Das Engagement auf beiden Seiten muss gesteigert werden
  • Liebe verbindet und lässt geduldig sein
  • Wenn man sich liebt, verzeiht man sich
  • Regelmäßige Kommunikation der Pastoren ist wichtig
  • ur Dinge anfangen, die man beenden kann
  • Projektleiter müssen ausgebildet werden
  • Der Kindergarten ist ein toller Anfang, das wird man in 15 oder 20 Jahren sehen
  • Regelmäßige Rechnungslegung, Rechenschaft ist wichtig, wenn man Geld bekommen hat.
  • In beiden Gemeinden mehr Leute, die kommunizieren
  • Planung für 2019: Ein Internet Café

Erste Fotos von den Tagen in Kimosonu gibt es hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2178191679130818&type=1&l=1f104f30f3

Wenn man eine gebratene Ziege geschenkt bekommt -Ndafu

Ziege statt Banane – Ndafu

Ein Besucher in Afrika, zumindest ein Ehrengast – bekommt eine ganze gebratene Ziege geschenkt.
Dieses ist eine uralte, tief in der afrikanischen Seele verankerte Tradition.
Sie auszuschlagen wäre extrem unhöflich, verletzend und beleidigend und wird vermutlich nicht so schnell vergessen.

Zum Hintergrund (soweit ich es begriffen habe): Früher waren die Menschen oftmals lange zu Fuß unterwegs und konnten somit nur schwer Geschenke oder Nahrungsmittel mitbringen. Deswegen hatte jeder Besuchte Bananen bereit liegen, die er dem Gast geschenkt hat, damit der sie dem Gastgeber schenken kann.

Seit unbekanntem Zeitraum wurde die Banane durch eine Ziege ersetzt, die deswegen oft ein Bananenblatt im Maul hat.
Das ganze hat ausschließlich symbolische Bedeutung. Und dieses besondere Traditionsgericht heißt Ndafu.

Serviert wird die GANZE gebratene Ziege NACH dem Essen.
Sie wird auf einem Tisch hereingebracht und vor den Augen aller Gäste in mundgerechte Stücke zerteilt.
Dann wird zeremoniell die Ziege dem (Ehren-)Gast geschenkt, indem ihm ein Teller voller Fleischstückchen überreicht wird.

Diesen nimmt er entgegen, dankt für die Gastfreundschaft, isst (nicht vergessen) und teilt dann mit allen Anwesenden.

Danach bekommt er einen zweiten Teller, den er dann einem von ihm besonders geschätzten Menschen schenkt, z.B. seinem Gastgeber oder einer anderen anwesenden Person, die ihm Ehre erwiesen hat. Dann wird der Teller solange herumgegeben, bis er leer ist.

Die Reihenfolge kann etwas variieren, aber das wird einem Europäer auf jeden Fall gesagt.

Manche Ziegen sind furchtbar zäh, manche kann man gut kauen.
Man sollte sich aber unbedingt bemühen, einige (wenige) Stückchen zu essen. Ansonsten freuen sich die anwesenden Gäste aber auf jeden Fall über das köstliche Fleisch und wissen, daß der Gast aus einer anderen Kultur kommt und sich bemüht, höflich zu sein. Fehler werden auf jeden Fall verziehen (das hat Heriel sehr deutlich betont)

Diese Ziege wurde über lange Zeit großgezogen und uns zu Ehren geschlachtet und zubereitet. Sie ist teuer für die Gastgeber, die sonst oft über lange Zeit kein Fleisch essen können. Dies sollten wir würdigen.

Zusammengefasst von Katha, gegengelesen von Heriel

Neuer Pastor in Kimosonu

Für uns alle ziemlich überraschend, hat Pastor Kweka an Weihnachten erfahren, dass er zum 1.1.2018 in eine andere Gemeinde versetzt wird. Der neue Pastor in Kimosonu heißt Arafel Mafie. Er ist in einem ähnlichen Alter wie Pastor Kweka und spricht leidlich englisch, so dass wir hoffen, die Kommunikation mit ihm weiterführen zu können.

Parallel dazu vertiefen wir den Kontakt zu den wenigen englisch sprechenden Mitgliedern der Gemeinde, so dass wir da in Zukunft etwas breiter aufgestellt sind. Die Delegation der Apostelgemeinde freut sich darauf, den neuen Pastor im September kennen lernen zu dürfen.

Wir freuen uns über jedes Gebet, das sich auf die gute und zügige Einarbeitung des neuen Pastors bezieht und auf unseren guten Kontakt mit ihm im Hinblick auf die Partnerschaft.

Katha Ende 2017

Weihnachtsgrüße 2017 von Kimosonu nach Kiel

Original unten / english version below

Lieber Bruder Lars und Imke, lieber Pastor Lutz, liebe Schwester Katha, Kirchenälteste, liebe Partnerschaftsausschuss-Mitglieder, liebe Brüder und Schwestern in Kiel, Preist den Herrn.
Im Namen meiner Frau Anna, meiner Kinder Goodhope und Glory (Genevieve), im Namen aller Kirchenältester und aller Christen in Kimosonu, sende ich euch unsere Weihnachts- und Neujahrsgrüße.
1. Als erstes möchte ich sagen, dass, wo wir heute sind, nicht unserer Leistung, unseren Gedanken, Fähigkeit oder was auch immer zu verdanken ist, sondern wir erreichten dieses Jahresende nur durch die Gnade und Liebe Gottes.
Ich möchte euch allen danken, dass ihr an Kimosonu denkt und dass ihr Kimosonu unterstützt, besonders die, die in Not sind, wie Francis, Janne, Mmari Familie und Andere. Gott segne euer Leben und eure Arbeit/Aktivitäten.
Vielen Dank für all die Ideen und Träume, die ihr im Herzen habt und für die, die ihr schon mit uns geteilt habt, um unsere Partnerschaft zu stärken. Ich kann jetzt das Bild sehen, das als kleiner Same begann, als ihr die Idee hattet, nach Afrika zu kommen. Und ich kann jetzt die großen Resultate sehen.
Möge der Herr mit uns sein und unsere Partnerschaft stärken und vergrößern, wenn es sein Plan ist.

Auf der anderen Seite, wo wir jetzt Ende 2017 erreichen, erinnere ich mich an die Tage, als ihr am 31.12.2013 nach Kimosonu gekommen seid und als wir begonnen haben, Schwestern und Brüder zu sein, trotz vieler Kilometer Entfernung.
Wenn wir jetzt an Weihnachten und Neujahr denken lasst uns an die Liebe Gottes denken, der seinen eigenen Sohn in die Welt sandte, den Geliebten, der kam und für unsere Rettung starb. Wenn wir also feiern, müssen wir auf die großartige Gabe der Vergebung und Erlösung durch Jesus Christus schauen.
Es ist die Zeit, Jesus denen zu bezeugen, die ihn nicht kennen, so dass sie auch gerettet werden können. Es ist die Zeit füreinander zu beten und die Liebe Gottes mit anderen zu teilen.
Da wir Weihnachten und Neujahr erreichen, haben wir für unsere Kirchenführer, wie Bischöfe, Pfarrer, Kirchenältesten und alle anderen Führer zu beten, damit sie durch Gottes heiligen Geist führen können und das Evangelium in seiner Reinheit predigen. Den Menschen Gottes Wahrheit der Bibel zu sagen.
Es ist Zeit, für alle Christen zu beten, dass sie handeln, Worte finden und was auch immer nötig ist, das Salz der Welt zu sein und damit Menschen Jesus kennenlernen können.

Christen sollten das Licht und das Salz der Welt sein und ich denke, das ist der wichtigste Punkt von Jesu Mission und Rettung. Es ist die Zeit, in die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium mit Worten und Taten zu bringen.
Wir beten für euch Brüder und Schwestern in Christus, der Herr gebe euch Frieden, Liebe und Schutz vor Krieg. Möge der Herr euch bis zum Ende des Jahres 2017 führen und euch ein neues Jahr 2018 geben.
Wir werden das Jahr 2018 in der Gnade Gnade Gottes sehen und unsere Partnerschaft wird im Namen unseres Vaters und Jesus Christus wachsen.
Ich denke, 2018 wird ein neues Jahr sein, um für unsere Partnerschaft zu planen und nachzudenken, was Gott für den Segen unserer Kirchen vorbereitet hat.
Möge Gott euch allen das geben, was ihr von ihm braucht und ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und ein glückliches neues Jahr.

Herzliche Grüße,
Pastor Kweka

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Dear Brother Lars and Imke, dear pastor Lutz, dear sister Katha, church elders, dear partnership committee leaders and members, dear brothers and sisters in Kiel,
Praise the Lord.

On behalf of my wife Anna, my children Goodhope and Glory (Genevieve), on behalf of all church leaders and all christian in Kimosonu parish, I am sending our christmas and happy new year to you.
1. First of all I am happy to say that where we are now is not for our power, brain ability or whatever, but we reached this end of the year by God’s grace and love only.

I would like to bring our thanks to all of you for thinking about Kimosonu, giving your support especially for those who are in need like Francis, Janne, Mmari family and all.others may God bless your life and whatever you are doing.
Thank you for all the ideas and dreams you have in your mind and those we have shared together for the strengthen of our partnership, I now see the image of something started as a small seed when you got the idea to come to Africa and I see the big results of our partnership may the Lord be with us forever and enlarge our partnership as he like.
On the other hand as we are going to reach the end of year 2017 I remember the days you come to Kimosonu on 31December 2013 that reminds me how we started being brothers and sisters from far away and a lots of Kilometer.
When we are now thinking of Christmas and New year let us think about the Love of God who sent his own son to the world, the beloved one to come and die for our salvation. So when we are celebrating we have to look on the great work of forgiveness and salvation came through Jesus Christ.
It is the time to continue witnessing Jesus to those who do not know him so that they may become saved too. It is the time to pray for each other, sharing the love of God to them.

As we are entering Christmas and new year we have to pray for our church leaders such as bishops, pastors, church elders and all other leaders so that they may lead through God’s holy spirit and preach the Gospel in its purity. Saying the truth of the Bible to Gods people.
It is the time to pray for all Christians that they are act, words and whatever would become the salt of the world to know Jesus. Christians should be the light of the world and the salt of the world and I think this is the main point of Jesus mission of salvation. It is the time to go all over the world to send the gospel by words and action.
We are praying for you brothers and sisters in Christ, may the Lord give you peace, love, and protect you from war. May the Lord lead you in completion of 2017 and give you a new year 2018.
We will see the year 2018 for the grace of God and our partnership will grow in the name of our father and Jesus Christ.
I think 2018 will be a new year for our partnership to think and to plan all that God will give as for the sack of our churches.
May God give you all you need from him and I am wishing you Mery christmas and happy new year.

Best regards,

Pastor Kweka