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Tansania Blog

Neuigkeiten zum Tansaniaprojekt der Gemeinde

Am 5. September machte sich eine Delegation aus 6 Mitgliedern der Apostel Kirchengemeinde auf den Weg nach Tansania und verbrachte die ersten beiden Nächte im sehr gemütlichen, deutsch geführten Gästehaus der ELCT in Usa River. 
Am 7.9. wurden wir von den Geschwistern aus Kimosonu abgeholt und ca. 2 Stunden lang über holperige Straßen (übersät von großen Steinen) auf den Berg nach Kimosonu gebracht, wo wir mit Gesang und Blumen begrüßt wurden. 
Und mit leckerem Essen, wie jeden Tag mehrfach. 
Wir waren dann bis zum 12.9. in Kimosonu und Ngabobo, den beiden Teilen der Gemeinde, und haben zwei Gottesdienste besucht, zwei Ladiesmeetings veranstaltet, ein Treffen der Partnerschaftsgruppen durchgeführt, eine Schule und eine Lehrfarm besucht, im neuen (unfertigen) Kindergartengebäude gesessen und - natürlich - Ziege gegessen, durchaus ein Genuss, wenn man sich an gewisse Regeln hält. 
 
Besonders bewegt haben uns die beiden Treffen mit den Damen der Gemeinde, über die wir noch separat berichten wollen, und das Treffen mit der Partnerschaftsgruppe und den Ältesten. 
Wir haben intensiv darüber diskutiert, was uns jeweils wichtig ist, was wir uns wünschen, und was wir uns für die Partnerschaft wünschen. 

 

Einige Punkte, die uns besonders wichtig erschienen: 

  • Lerne pünktlich zu sein, und nicht so viel Zeit zu verlieren. Dies kam von mehreren Tansaniern, denen aufgefallen ist, dass wir mit unserer Pünktlichkeit viel mehr aus der Zeit machen können. 
  • Wohlstand zu teilen erinnert an Jesu Liebe und baut den Glauben auf 
  • Schwarze denken, sie haben mit den Weißen nicht zu tun / nichts gemein
  • Weiße sind pünktlich (verlieren keine Zeit) und sind sehr geduldig
  • Füreinander zu beten tut uns gegenseitig gut 
  • Gott hat eine besondere Liebe für uns, die wir gegenseitig spüren können 
  • Hoffnung, mehr lernen zu können 
  • Hoffnung, die Kinder gut zu lehren und sie im Leben weiter zu bringen 
  • In Kimosonu wurde viel über die Partnerschaft nachgedacht und geredet und sie denken, wenn sie "dran" bleiben, werden wir gemeinsam viel erreichen. 
  • Wir sind eine Dienstgemeinschaft 
  • Gott hat uns die Freundschaft (außerhalb des Landes) gegeben 
  • In der Freundschaft ist Herzensliebe 
  • Oft besteht Freundschaft nur auf hoher Ebene, aber bei uns ist es eine "Liebesbeziehung" auch auf unterer Ebene
  • Sich gegenseitig und andere zu lieben ist wichtig, füreinander und für andere zu beten
  • Sie brauchen Liebe durch Taten mehr als durch Worte 
  • Die Afrikaner sind reich an Zeit, die Deutschen arm. Aber die Armut der Zeit hat die Deutschen reich gemacht. Daraus folgt die Erkenntnis, dass es sie weiter bringen kann, die Zeit besser einzusetzen. 
  • Hoffentlich war die Armut nur auf Zeit. 
  • Durch Zusammenarbeit Hass überwinden 
  • Wir lernen, dass wir alle gleich sind 
  • Erst wenn man sich zuhause besucht, kann man die Lage beurteilen - Man vergleicht und merkt, was anders ist
  • Wer nicht mit der Zeit geht, wird leiden, wenn er alt ist
  • Man muss arbeiten, um ernten zu können 

Ideen für konkrete Schritte:

  • Verbesserung der Kommunikation durch fleißiges E-Mail schreiben, WhatsApp, Facebook und Gebete 
  • Durch Hühner das Geld vermehren 
  • Gegenseitige Besuche 
  • Gebet ist das Zentrum 
  • Gebet führt zur Einheit und fördert Gemeinschaft 
  • Wichtig ist immer, dass auch Ngabobo berücksichtigt wird. 
  • Seminare miteinander 
  • Bildung wird immer wieder als Schlüssel bezeichnet 
  • Austausch miteinander 
  • Das Engagement auf beiden Seiten muss gesteigert werden 
  • Liebe verbindet und lässt geduldig sein 
  • Wenn man sich liebt, verzeiht man sich 
  • Regelmäßige Kommunikation der Pastoren ist wichtig 
  • ur Dinge anfangen, die man beenden kann 
  • Projektleiter müssen ausgebildet werden 
  • Der Kindergarten ist ein toller Anfang, das wird man in 15 oder 20 Jahren sehen 
  • Regelmäßige Rechnungslegung, Rechenschaft ist wichtig, wenn man Geld bekommen hat. 
  • In beiden Gemeinden mehr Leute, die kommunizieren 
  • Planung für 2019: Ein Internet Café

Erste Fotos von den Tagen in Kimosonu gibt es hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2178191679130818&type=1&l=1f104f30f3

(Katha, September 2018) 

Ein weiterer Bauabschnitt wurde abgeschlossen 

Wie viele von Euch wissen, unterstützen wir seit einigen Jahren unsere Partnergemeinde in Kimosonu, Tansania, darin, ein Kindergarten-Gebäude zu errichten. 
Dieses Gebäude wird direkt neben der Kirche erbaut und wird folgenden Zwecken Raum geben:
 
Einem Kindergarten (eher eine Vorschule, wo 3-6 jährige Sprachkenntnisse erwerben und spielerisch an die später in der Schule geforderten Voraussetzungen herangeführt werden), einem Bürokomplex für die Kirchenverwaltung vor Ort, einem PC-Labor und Toiletten
 
Dank diverser Spenden (Einzelspenden in unterschiedlichsten Höhen im Laufe der Jahre 2016 -2018), diverser Kollekten im Gottesdienst und im Dienstagskreis und einiger KED-Mittel (Kirchlicher Entwicklungsdienst) waren wir in der Lage, 7.658,88 € nach Kimosonu zu senden.
 
Diese Mittel wurden verwendet, um das Dach des Gebäudes zu decken, so dass die bereits errichteten Mauern und Fundamente jetzt wesentlich besser vor Witterungseinflüssen geschützt sind. 
 
Wir haben natürlich auch ein paar Bilder aus der Bauzeit und nach Fertigstellung für Euch, die uns die Geschwister aus Kimosonu per WhatsApp fast täglich haben zukommen lassen. Der eigentliche Bau des Daches hat nur - uns fast irreal erscheinende - 14 Tage in Anspruch genommen, allerdings dauerten die Vorbereitungen mehrere Jahre. 
 
 
 Bauzeit 
 Bauzeit 
 Das fertige Dach 
Das fertige Dach und die Kirche vom Eingang des Kirchplatzes aus gesehen 
 
Bei meinem letzten Aufenthalt in Kimosonu habe ich einen Rundgang durch das damals im Rohbau befindliche Gebäude gemacht, mit dessen Hilfe Ihr Euch ein Bild von dem zukünftigen Funktionsbau machen könnt: https://www.youtube.com/watch?v=ugY3otxdqBU&t=15s
 
Wir sind froh und dankbar, dass dieser wichtige Bauabschnitt jetzt fertiggestellt werden konnte. Unsere Partner haben bereits seit geraumer Zeit versucht, Geldmittel für das Dach zu sammeln, aber da es einige Mißernten gab und auch noch ein paar weitere Herausforderungen, wie einen Schädlingsbefall, ist derzeit kaum Geld vorhanden, so dass die Mittel nicht mal annähernd zusammen gekommen sind. 
 
Allen Spendern möchten wir an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön sagen.
Sowohl wir aus der Partnerschaftsgruppe als noch viel mehr die Geschwister vor Ort freuen uns sehr über dieses tolle Ergebnis und über das blau leuchtende Dach. 
 
Für die Partnerschafstgruppe
(Katha)
 
 
 
 

Ziege statt Banane - Ndafu

Ein Besucher in Afrika, zumindest ein Ehrengast - bekommt eine ganze gebratene Ziege geschenkt.
Dieses ist eine uralte, tief in der afrikanischen Seele verankerte Tradition.
Sie auszuschlagen wäre extrem unhöflich, verletzend und beleidigend und wird vermutlich nicht so schnell vergessen.

Zum Hintergrund (soweit ich es begriffen habe): Früher waren die Menschen oftmals lange zu Fuß unterwegs und konnten somit nur schwer Geschenke oder Nahrungsmittel mitbringen. Deswegen hatte jeder Besuchte Bananen bereit liegen, die er dem Gast geschenkt hat, damit der sie dem Gastgeber schenken kann.

Seit unbekanntem Zeitraum wurde die Banane durch eine Ziege ersetzt, die deswegen oft ein Bananenblatt im Maul hat.
Das ganze hat ausschließlich symbolische Bedeutung. Und dieses besondere Traditionsgericht heißt Ndafu.

Serviert wird die GANZE gebratene Ziege NACH dem Essen.
Sie wird auf einem Tisch hereingebracht und vor den Augen aller Gäste in mundgerechte Stücke zerteilt.
Dann wird zeremoniell die Ziege dem (Ehren-)Gast geschenkt, indem ihm ein Teller voller Fleischstückchen überreicht wird.

Diesen nimmt er entgegen, dankt für die Gastfreundschaft, isst (nicht vergessen) und teilt dann mit allen Anwesenden.

Danach bekommt er einen zweiten Teller, den er dann einem von ihm besonders geschätzten Menschen schenkt, z.B. seinem Gastgeber oder einer anderen anwesenden Person, die ihm Ehre erwiesen hat. Dann wird der Teller solange herumgegeben, bis er leer ist.

Die Reihenfolge kann etwas variieren, aber das wird einem Europäer auf jeden Fall gesagt. 

Manche Ziegen sind furchtbar zäh, manche kann man gut kauen.
Man sollte sich aber unbedingt bemühen, einige (wenige) Stückchen zu essen. Ansonsten freuen sich die anwesenden Gäste aber auf jeden Fall über das köstliche Fleisch und wissen, daß der Gast aus einer anderen Kultur kommt und sich bemüht, höflich zu sein. Fehler werden auf jeden Fall verziehen (das hat Heriel sehr deutlich betont)

Diese Ziege wurde über lange Zeit großgezogen und uns zu Ehren geschlachtet und zubereitet. Sie ist teuer für die Gastgeber, die sonst oft über lange Zeit kein Fleisch essen können. Dies sollten wir würdigen. 

Zusammengefasst von Katha, gegengelesen von Heriel

 

Für uns alle ziemlich überraschend, hat Pastor Kweka an Weihnachten erfahren, dass er zum 1.1.2018 in eine andere Gemeinde versetzt wird. Der neue Pastor in Kimosonu heißt Arafel Mafie. Er ist in einem ähnlichen Alter wie Pastor Kweka und spricht leidlich englisch, so dass wir hoffen, die Kommunikation mit ihm weiterführen zu können.

Parallel dazu vertiefen wir den Kontakt zu den wenigen englisch sprechenden Mitgliedern der Gemeinde, so dass wir da in Zukunft etwas breiter aufgestellt sind. Die Delegation der Apostelgemeinde freut sich darauf, den neuen Pastor im September kennen lernen zu dürfen. 

 Wir freuen uns über jedes Gebet, das sich auf die gute und zügige Einarbeitung des neuen Pastors bezieht und auf unseren guten Kontakt mit ihm im Hinblick auf die Partnerschaft. 

Original unten / english version below

Lieber Bruder Lars und Imke, lieber Pastor Lutz, liebe Schwester Katha, Kirchenälteste, liebe Partnerschaftsausschuss-Mitglieder, liebe Brüder und Schwestern in Kiel, Preist den Herrn.

Im Namen meiner Frau Anna, meiner Kinder Goodhope und Glory (Genevieve), im Namen aller Kirchenältester und aller Christen in Kimosonu, sende ich euch unsere Weihnachts- und Neujahrsgrüße.

1. Als erstes möchte ich sagen, dass, wo wir heute sind, nicht unserer Leistung, unseren Gedanken, Fähigkeit oder was auch immer zu verdanken ist, sondern wir erreichten dieses Jahresende nur durch die Gnade und Liebe Gottes.

Ich möchte euch allen danken, dass ihr an Kimosonu denkt und dass ihr Kimosonu unterstützt, besonders die, die in Not sind, wie Francis, Janne, Mmari Familie und Andere. Gott segne euer Leben und eure Arbeit/Aktivitäten.

Vielen Dank für all die Ideen und Träume, die ihr im Herzen habt und für die, die ihr schon mit uns geteilt habt, um unsere Partnerschaft zu stärken. Ich kann jetzt das Bild sehen, das als kleiner Same begann, als ihr die Idee hattet, nach Afrika zu kommen. Und ich kann jetzt die großen Resultate sehen.
Möge der Herr mit uns sein und unsere Partnerschaft stärken und vergrößern, wenn es sein Plan ist.

Auf der anderen Seite, wo wir jetzt Ende 2017 erreichen, erinnere ich mich an die Tage, als ihr am 31.12.2013 nach Kimosonu gekommen seid und als wir begonnen haben, Schwestern und Brüder zu sein, trotz vieler Kilometer Entfernung.

Wenn wir jetzt an Weihnachten und Neujahr denken lasst uns an die Liebe Gottes denken, der seinen eigenen Sohn in die Welt sandte, den Geliebten, der kam und für unsere Rettung starb. Wenn wir also feiern, müssen wir auf die großartige Gabe der Vergebung und Erlösung durch Jesus Christus schauen.

Es ist die Zeit, Jesus denen zu bezeugen, die ihn nicht kennen, so dass sie auch gerettet werden können. Es ist die Zeit füreinander zu beten und die Liebe Gottes mit anderen zu teilen.

Da wir Weihnachten und Neujahr erreichen, haben wir für unsere Kirchenführer, wie Bischöfe, Pfarrer, Kirchenältesten und alle anderen Führer zu beten, damit sie durch Gottes heiligen Geist führen können und das Evangelium in seiner Reinheit predigen. Den Menschen Gottes Wahrheit der Bibel zu sagen.

Es ist Zeit, für alle Christen zu beten, dass sie handeln, Worte finden und was auch immer nötig ist, das Salz der Welt zu sein und damit Menschen Jesus kennenlernen können.
Christen sollten das Licht und das Salz der Welt sein und ich denke, das ist der wichtigste Punkt von Jesu Mission und Rettung. Es ist die Zeit, in die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium mit Worten und Taten zu bringen.

Wir beten für euch Brüder und Schwestern in Christus, der Herr gebe euch Frieden, Liebe und Schutz vor Krieg. Möge der Herr euch bis zum Ende des Jahres 2017 führen und euch ein neues Jahr 2018 geben.

Wir werden das Jahr 2018 in der Gnade Gnade Gottes sehen und unsere Partnerschaft wird im Namen unseres Vaters und Jesus Christus wachsen.

Ich denke, 2018 wird ein neues Jahr sein, um für unsere Partnerschaft zu planen und nachzudenken, was Gott für den Segen unserer Kirchen vorbereitet hat.

Möge Gott euch allen das geben, was ihr von ihm braucht und ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und ein glückliches neues Jahr.

Herzliche Grüße,
Pastor Kweka

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Dear Brother Lars and Imke, dear pastor Lutz, dear sister Katha, church elders, dear partnership committee leaders and members, dear brothers and sisters in Kiel,
Praise the Lord.

On behalf of my wife Anna, my children Goodhope and Glory (Genevieve), on behalf of all church leaders and all christian in Kimosonu parish, I am sending our christmas and happy new year to you.
1. First of all I am happy to say that where we are now is not for our power, brain ability or whatever, but we reached this end of the year by God's grace and love only.

I would like to bring our thanks to all of you for thinking about Kimosonu, giving your support especially for those who are in need like Francis, Janne, Mmari family and all.others may God bless your life and whatever you are doing.

Thank you for all the ideas and dreams you have in your mind and those we have shared together for the strengthen of our partnership, I now see the image of something started as a small seed when you got the idea to come to Africa and I see the big results of our partnership may the Lord be with us forever and enlarge our partnership as he like.

On the other hand as we are going to reach the end of year 2017 I remember the days you come to Kimosonu on 31December 2013 that reminds me how we started being brothers and sisters from far away and a lots of Kilometer.

When we are now thinking of Christmas and New year let us think about the Love of God who sent his own son to the world, the beloved one to come and die for our salvation. So when we are celebrating we have to look on the great work of forgiveness and salvation came through Jesus Christ.

It is the time to continue witnessing Jesus to those who do not know him so that they may become saved too. It is the time to pray for each other, sharing the love of God to them.

As we are entering Christmas and new year we have to pray for our church leaders such as bishops, pastors, church elders and all other leaders so that they may lead through God's holy spirit and preach the Gospel in its purity. Saying the truth of the Bible to Gods people.
It is the time to pray for all Christians that they are act, words and whatever would become the salt of the world to know Jesus. Christians should be the light of the world and the salt of the world and I think this is the main point of Jesus mission of salvation. It is the time to go all over the world to send the gospel by words and action.

We are praying for you brothers and sisters in Christ, may the Lord give you peace, love, and protect you from war. May the Lord lead you in completion of 2017 and give you a new year 2018.

We will see the year 2018 for the grace of God and our partnership will grow in the name of our father and Jesus Christ.

I think 2018 will be a new year for our partnership to think and to plan all that God will give as for the sack of our churches.

May God give you all you need from him and I am wishing you Mery christmas and happy new year.

Best regards,

Pastor Kweka

Original unten / english version below 

PARTNERSCHAFTSGEBET FÜR DIE GANZE MERU DIÖZESE MIT ALLEN PARTNERN IN DEUTSCHLAND UND AMERIKA.

Wichige Gebetsanliegen für den 24.9.2017

(Brief von Pastor Kweka im Auftrag von Bischof Kitoi)

Lieber Bruder, Lars und Imke, lieber Pastor Lutz, liebe Schwester Katha, Kirchenälteste und alle Leiter, liebe Partnerschaftsmitglieder, Gebetsmitglieder und alle Christen in Kiel und Deutschland lobt den Herrn.

Im Namen von Bischof Kitoi, allen Diözese - Leitern und allen Leitern aus Kimosonu und Leitern aus dem Partnerschaftsausschuss, ich begrüße Euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Die Leiter unserer Diözese haben diskutiert und den Sonntag, 24. September 2017, als den Tag definiert, an dem wir zusammen beten als Partner mit Deutschland und Amerika.

Die wichtigen Gebetspunkte sind wie folgt:

1. Betet für Erfolg und Wachstum der Partnerschaften.

2. Für das Jubiläum "500 Jahre Reformation" in ELCT, EKD, Lutherische Kirche Amerika und der Kirche weltweit.

3. Betet für die Jugend, dass sie gut mit der schwierigen Situation, der sie gegenübersteht, besonders in Afrika, klarkommt.

4. Betet für die Regierungschefs, dass sie die Länder weise führen.

5. Betet für den Frieden in der Welt, besonders für die Länder, die Krieg haben.

6. Betet wegen der globalen Klimaveränderung und der Veränderungen der Wetterlage auf der ganzen Welt.

7. Bitte betet für genug Nahrung, besonders in Tansania, wo viele Gegenden nicht genug Nahrung haben, ein Zeichens des Hungers der Nation.

8. Betet für Landwirte und Kaufleute, dass sie ihre Geschäfte richtig führen.

9. Betet für genug Regen und normales Wetter in der Welt.

10. Betet für die Flüchtlinge in Tansania, Europa und allen anderen Ländern.

11. Betet für gute Beziehung in unserer Partnerschaft, besonders beim Beten für einander.

11. Betet für Kinder, Jugend und erwachsene Menschen, damit alle an Jesus Christus glauben können, als Zeichen der Veränderung ihrer Seele und ihrer Herzen.

12. Betet für die Wahl des deutschen Bundestages, dass die richtigen Menschen in das Parlament gewählt werden und dass Segen für Deutschland daraus hervorgeht. (dieser Punkt wurde in Absprache mit Pastor Kweka aus gegebenem anlaß ergänzt.)

Möge der Herr bei Euch sein und Euch alle beschützen.
Amen

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PARTNERSHIP PRAYER FOR ALL MERU DIOCESE WITH ALL PARTNERSHIP PARISHES IN GERMAN AND AMERICA.

IMPORTANT POINTS TO PRAY ON 24/9/2017.

Dear brother,Lars and Imke, dear pastor Lutz, dear sister Katha, church elders and all leaders, dear partnership committee members, prayer group members and all Christians in Kiel and German in general praise the Lord.

On behalf of Bishop Kitoi, all diocese leaders, and all kimosonu parish leaders especially partnership committee, I am greeting you in the name of our Lord Jesus Christ.

By the way our diocese leaders have discussed and find the day to pray together as partners to be Sunday on 24th, September 2017. This prayer include all diocese parishes and partnership parishes and sinodies in German and America.

The important prayer points are as follow:-
1. To pray for the successful and growth of the partnerships.
2. To pray for the Anniversary of 500 years of reformation in ELECT, German, America and the church in Universal.

3. To pray for the youth to copy with the hard situation they meet with especially in African countries.

4. To pray for government leaders to have wisdom in leading their countries

5. To pray for peace in the world especially for the countries which are fighting.

6. To pray for global warming situation and the changes of weather condition all over the world.

7. To pray for enough food especially in Tanzania where many areas seems not have enough food something which shows the sign of hunger in the nation.

8. To pray for farmers, and bisness people in order to do their business in right ways.

9. To pray for enough rain and normal weather condition in the world

10. To pray for the refugees in Tanzania, Europe and all other countries.

11. To pray for the good relationship between our partnership especially on praying for each other.

11. To pray for children, youth and adult people so that all will believe in Jesus Christ as the sign of their soul and hearts reformation.

May the Lord be with you and protect you all. Amen

Einladung  zur  2. Delegations-Reise nach  Kimosonu

Gemeindepartnerschaft leben & gestalten
Leben vor Ort erfahren
Naturparadies entdecken

  • Ziel der Reise:
    Partnerschaft vertiefen
    Beziehungen bauen
    Das Evangelium leben
    Leben teilen

Reisezeit: September 2018
Maximale Teilnehmerzahl: 8, davon ca. 4 männl. + 4 weibl., Alter ab 18 möglichst viele
verschiedene
Geplante Reisedauer: 10-14 Tage, davon ca. 6 Tage in Kimosonu.
Es besteht die Option, individuell zu verlängern!

  • Programm:
    Besuch bei unserer Partnergemeinde Kimosonu im Norden Tansanias
    Besuch der Untergemeinde Ngabobo (Massai-Dorf)
    Kennenlernen der Gemeinde und ihrer Aktivitäten vor Ort
    Zusammensein mit den Geschwistern im Gottesdienst, im Chor, in der Sonntagsschule, in der Frauengruppe und zuhause
    Besuch in Schulen, Berufsschulen, Krankenstationen und bei Einrichtungen der Meru-Diözese
    Das Leben in einem Dorf in einem Entwicklungsland hautnah erleben.
    Optional: Im Geländewagen auf einer klassischen Safari in die Nationalparks Tarangire, hinein in den Ngorongoro-Krater mit Blick in die Serengeti

Reisekosten ca. 1300 € (abhängig vom Flugpreis und weiteren Variablen)
(optional zusätzlich ca. 800€ für 3 Tage Safari)

Vor der Reise wird es 5 Termine in der Gemeinde geben, in denen wir mit Hintergrundinformationen und Reisenotwendigem versorgt werden.

Diese Reise ist keine Pauschal-Reise, daher einmalig:
Einfache Unterkünfte, ungewohnte, aber geschmackvolle Mahlzeiten, trockenes Festlandsklima, Sonnenschein, Staub, Straßen mit Schlaglöchern und Steinen, Transport mit alten Autos, alles nicht immer zur geplanten Zeit.
Englischkenntnisse sind unabdingbar.
Impfungen über die in Deutschland empfohlenen hinaus:
Gelbfieber, Hepatitis A+B, Typhus, evtl. Tollwut.
Evtl. Malariaprophylaxe vor Ort (Malarone, Lariam oder Doxyciycline).

Rückfragen an:
Katha Bardenhewer, 908 971 00
Mail: katharina.bardenhewer@akg-kiel.de

Lars Reimann, 0151-58 74 54 01
Mail: lars.reimann@akg-kiel.de

Anmeldung an:
Apostel-Kirchengemeinde Kiel
z.Hd. Katha Bardenhewer
Adalbertstr. 10
24106 Kiel
Fax 0431 - 1 39 04
katharina.bardenhewer@akg-kiel.de

ORIGINAL TEXT unten! 

 

Mein lieber Bruder Pastor Lars und Imke, lieber Pastor Lutz, liebe Partnerschaftsmitglieder, liebe Kirchenälteste und alle anderen Leiter, liebe Schwester Katha, liebe Brüder und Schwestern in der Apostelkirchengemeinde Kiel;

Lobet den Herrn Jesus Christus, unseren Retter.
1. Ich nutze diese Zeit und Gelegenheit, die der Herr mir geschenkt hat, um unserem Gott für diesen guten, schönen und historischen Sonntag in unserem Leben zu danken. Dies ist ein Tag, den Gott gemacht hat, wir werden uns freuen und fröhlich sein.

2. Ich danke Gott, dass er uns allen die Möglichkeit gibt uns in seiner Kirche zu versammeln, um ihn zu loben und zu verehren, seinem Wort zuzuhören, zu singen, zu beten und Ihn für seine wunderbaren Taten in unserem Leben zu preisen.

NB. Im tansanischen lutherischen Kirchenkalender stehen heute für Verse aus Lukas 6: 27-33. Und darin findet sich die große Botschaft: "LIEBE DEINEN NÄCHSTEN, WIE GOTT UNS LIEBT".

° Es ist für uns alle eine gute Gelegenheit füreinander zu beten, einander zu lieben, sogar unsere Feinde, sich gegenseitig zu ermutigen, sich gegenseitig zu trösten und miteinander über Gottes Liebe für uns zu diskutieren.

° Bitte denkt daran, für arme Menschen, Flüchtlinge, Behinderte, Länder ohne Frieden, Waisen, Witwen und andere verletzliche Gruppen zu beten.

° Nutzt die Gelegenheit, um für die Jugend zu beten.
Ich habe das Buch des Propheten Joel gelesen. Dieses zeigt, dass die Jugend Träume haben soll.
Aber in Wirklichkeit haben viele Jugendliche in Afrika ihre Träume verloren, wissen nicht, womit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Einige von ihnen haben sogar ihren Glauben verloren. Paulus sagte, daß er besonders an die jungen Leute schrieb, weil diese die geistliche Kraft haben, schwere Situationen zu überwinden.
Wir wissen, dass die Jugend die Zukunft der Kirche und die zukünftige Generation ist. Wenn sie ihr Vertrauen in die Zukunft verliert und den Glauben an das Licht Gottes, dann werden wir keine gute Kirche und keine starke und stabile Generation haben.

° Liebe Brüder und Schwestern, als christliche Eltern müssen wir auch an unsere Kinder denken. Wir sind verantwortlich dafür, dass sie die Kirche besuchen, wo sie trainiert und unterrichtet werden, um gute zukünftige Christen zu sein. Denn wir beginnen, die Kinder Gottes Wort zu lehren und wie man als Christ ein gutes Leben lebt, dann wird unsere Gemeinde auch in Zukunft schön und stark sein.
Also lasst uns bitte keine Mühen scheuen, die Kinder Gottes Wort zu lehren, damit wir auch in Zukunft eine geistlich stabile Kirche haben.

Bitte nimm Dir heute Zeit, um für die Kinder zu beten, ihnen Gottes Liebe zu zeigen, sie zu ermutigen das Wort Gottes zu lesen und zu verstehen.

Wenn ich nun diese Nachricht beende, erinnert Euch daran, bitte für Francis zu beten, der immer noch auf die Diagnose und erneute OP für sein Bein wartet. Er braucht unser Gebet, denn er hat viel Zeit im Krankenhaus verbracht. Leider benötigt er auch viel Geld für Diagnostik und die Operation, um sein Bein künstlich zu verlängern. (Anm. d. Übers.: Dies alles ist durch einen schlecht verheilten Unfall verursacht)

Betet für unsere Diözesen und für unsere Partnerschaft.

Möge der Herr Euch einen schönen Sonntag schenken und Euch mit seiner Freude erfüllen.

 

 

Dear my brother pastor Lars and Imke, dear pastor Lutz, dear partnership commettee members, dear Church elders and all other leaders, dear sister Katha, dear brothers and sisters in Kiel Parish;

Praise the Lord Jesus Christ our sarviour.
1. I am using this time and opportunity I have given by God to give thanks to our God for this good, nice and historical Sunday in our lives. This is a day that God has made we will rejoice and be glad on it.

2. I thank God for given each of us a chance and opportunity to gather in his church in order to praise, worship, listening to His word, singing, praying and glorifying Him for his wonderful deeds in our life.

NB. In Tanzania Lutheran church calendar today we have given verses from Luke 6:27-33. And a big message is "LOVE OTHERS AS GOD LOVES US".

°It is a good opportunity for all of us to pray for each other, Love each other even our enemy, pray for each other, encouraging each other, comfort each other and discussing with each other about how God loves us.

°please remember to pray for poor people, refugees, disabled, countries with no peace, orphans, Widows, and any other volunerable groups.

° Use this opportunity to pray for youth. I the book of prophet Joel it shows that, youth should have Visions; but, in reality especially for the youth in Africa some of them have loose their Vision and so they don't know what to do in order to earn their life. Some of them have lost even the vision of their Christianity and Paul said, he wrote to youth because they have the spiritual power to overcome bad things,
We know that youth are the coming church and generation, if they will loose vision and God light it means we will not have a real good church and generation.

° Dear brothers and sisters, as christian parents we have to think about our children too. We are responsible to make sure they attend the church in order to be trained and taught about becoming good future Christians because if we start from children, teaching them Gods words and how to stay in their Christian faith it is really that we will have a future nice church. So please let us put our effort and time in making sure children are taught Gods word in deep in order to have the future spiritual church.

Take your time today to pray for children, showing them Gods Love, and encouraging them to learn and reading Gods word.

}please as I am ending up this message, please remember to pray for Francis he still waiting for the check up and operation on his leg. He needs our prayer, for he has used a lot of month in the hospital, but, he also needs a lot of money for check up and the surgery in order to add an artificial borns to the short leg.

Keep praying for our dioceses and our partnership.

May the Lord give you nice Sunday and his Joy to you

Am 29.5.2017 hatte ich die Gelegenheit, nach Ngabobo zu fahren und mir dort sowohl die Region anzusehen, wo die Ziegen und Kühe ertrunken sind, als auch die dortige Kirche zu besuchen und die Familie des verstorbenen Evangelisten Mmari.

Wir sind über Schlagloch und große Steine und z.T. querfeldein auf die riesige Ebenen gefahren, auf der traditionellerweise das Vieh der in Ngabobo lebenden Massai gehalten wird und grast. Tagsüber kümmern sich Hirten darum, nachts ist es in umzäunten Gebieten, die es nicht verlassen kann, zum Schutz vor wilden Tieren und vor Diebstahl/Flucht.

In einer Nacht im März hat es unerwartet hefig geregnet. Und zwar so extrem, daß die gesamte (wirklich große Ebenen) brusthoch überflutet wurde. Seit Menschengedenken ist dies nie passiert, so daß auch vernünftigerweise keiner damit gerechnet hat. Die Folge war, daß ca. 1700 Ziegen und Kühe ertrunken sind. Als sie am nächsten Morgen gefunden wurden, wurden die noch verwertbaren (gesunden) Tiere verteilt und soweit irgend möglich verzehrt. Die kranken oder sonst wie für den Verzehr nicht geeigneten Tiere wurden auf einen Haufen gebracht und sind inzwischen weitestgehend verrottet. Nach ca. zwei bis drei Tagen war das Wasser versickert und man sieht heute nichts mehr davon. Da die Ebenen wirklich riesig ist, man kann die Begrenzung gar nicht sehen, ist es schwer vorstellbar, wie sowas überhaupt möglich ist.

Ich habe möglichst viele Bilder gemacht, einen Teil davon stelle ich hier ein.

Wir haben gesammelt. Es sind insgesamt 1776,90 Euro zusammengekommen, die wir nach Ngabobo überwiesen haben. Diese wurden an die 17 betroffenen Familien verteilt (Siehe Foto in einem früheren Beitrag) mit der Auflage (seitens der Kirchengemeinde, nicht von uns), dieses Geld für die Beschaffung neuer Tiere zu nutzen, mit deren Hilfe man dann wieder neue Tiere züchten kann.

Bericht: Katha Bardenhewer, 3.7.17

 

 

 

Für alle älteren Mitglieder der Gemeinde habe ich Grüße von Paulina aus Kimosonu mitgebracht. Paulina ist ca. 90 Jahre alt und eine Brieffreundin von unserer Ruthild. Sie hat sich intensiv nach Ruthild und auch sonst nach den Menschen und dem Leben in unserer Gemeinde erkundigt und sendet herzliche Grüße insbesondere auch an die älteren Mitglieder der Apostel Kirchengemeinde. Dazu hat sie mir aufgetragen, Psalm 71/18 zu überbringen. Dort steht: "Auch verlass mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen."

Liebe Grüße, Katha

PS: Der Kalender in der Mitte stammt aus Kiel und wurde letztes Jahr von der Delegation zu Paulina gebracht

 

Heute wurde durch Pastor Kweka in Ngabobo das von uns gespendete Geld für die ertrunkenen Ziegen und Kühe übergeben. Die Menschen in Ngabobo sind extrem arm und gehören zum Stamm der Massai. Sie haben sich sehr gefreut und danken und für unsere Liebe, die wir ihnen durch diese Geste gezeigt haben.

Ganz herzlichen Dank an jeden einzelnen Spender und für Eure Großzügigkeit!

 

(Original unten)

Mein lieber Bruder Lars und Imke, lieber Pastor Lutz, liebe Schwester Katha, liebes liebes Partnerschafts Komitee, liebe Gebetsgruppenmitglieder, liebe Geschwister in Kiel.

Ich grüße Euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus, der für unsere Rettung gestorben ist – Preist den Herrn.

1. Es ist mir eine Freude, diese Zeit, nachdem wir uns für Karfreitag und Ostersonntag vorbereitet haben und wenn wir des wichtigen Geschehens unserer Errettung gedenken werden, zu nutzen, um eine Nachricht an alle Gläubigen in Kiel zu verfassen, die an Jesus als unseren Retter glauben.

2. Liebe Geschwister, während wir Karfreitag und Ostern feiern ist es Zeit, an Gottes großartige Liebe zu denken, mit der er uns liebt und seinen einzigen Sohn gibt, um an unserer Statt zu sterben. Jesus nahm all unsere Sünden, Lasten und all unsere Schlechtigkeit ans Kreuz, ohne an die Schmerzen, die er erleben würde, zu denken.
Durch sein Blut machte er uns zu Christen. Er nutzte sein Blut, um unsere Sünden abzuwaschen und um eine Brücke zwischen den Menschen und Gott zu bauen, die durch den Satan zerstört war.

3. Liebe Geschwister, wenn wir jetzt diese Ereignisse von Tod und Auferstehung feiern, ist es Zeit, zu überlegen, ob wir nach wie vor christlich handeln und uns christlich benehmen.

4. Es ist unsere Zeit, unsere Beziehung zu Gott zu erneuern durch Lobpreis und Wertschätzung seine großartigen Tat.

5. Wir als Christen sollten diese Zeit nutzen um für die zu beten, die nach wie vor nicht die Kirche besuchen und die, die Jesus bisher nicht kennen oder nicht an ihn glauben, so daß sie ihre Herzen nicht öffnen können, um seine großartige Gnade der Rettung zu sehen und das Licht, das ihnen den Weg in den Himmel zeigt.

6. Nehmt Euch Zeit an diesem Karfreitag und Ostern, um für Flüchtlinge und Obdachlose zu beten. Und für die, die Frieden, Hoffnung und Mut verloren haben. Nehmt Euch Zeit, darüber nachzudenken, wie sie sich fühlen, wenn sie ihre Familien verlassen und in einer fremden Umgebung leben müssen. Wir brauchen Gott, um ihnen Frieden und Mut zu geben durch seinen Tod und seien Auferstehung.

7. Nehmt Euch Zeit, an die zu denken, die nichts zu essen haben; Straßenkinder, die teilweise unter Autos leben und schlafen oder in anderen gefährlichen Gegenden. Es bedeutet nicht, daß sie etwas falsch gemacht haben, oder daß sie von Gott bestraft werden; es ist einfach ein Zustand. Wohlstand und Erfolg kommt von Gott, so daß wir für sie beten müssen, daß Gott ihre Leben verändert und ihnen eine Wohnung, Nahrung und ein glückliches Leben gibt.

8. Liebe Geschwister, nutzt diese Zeit – Karfreitag und Ostern – für die Menschen zu beten, die arm sind, krank, behindert, unterdrückt, verwaist und verwitwet, die teilweise all ihre Rechte, all ihren Mut, all ihrer Möglichkeiten und all ihre Identität als Menschen in der Welt verlieren.

9. Bitte betet weiterhin für Kirchenleiter, besonders für Pastoren, Bischöfe und andere führende Leute, daß sie standhaft Gottes Evangelium der Errettung predigen, damit viele Menschen gerettet werden und Jesus kennenlernen, der für ihre Leben gestorben und auferstanden ist.

10. Und bitte, betet weiter für unsere Partnerschaft, so daß sie als spirituelle Partnerschaft besteht und nicht als materielle. Auch wenn wir uns gegenseitig unterstützen, ist es wichtig, daß die Menschen wissen, daß Jesus selbst diese Partnerschaft gegründet und ins Leben gerufen hat. Also sollten wir füreinander beten und uns gegenseitig darin ermutigen, Jesus nachzufolgen und über die künftigen Schritte unserer Partnerschaft nachzudenken, insbesondere über geistliche gemeinsame Schritte, mehr als was wir materiell erreichen können

11. Es ist Zeit, für Wetterbedingungen zu beten, für unsere Regierungen und andere mit Autorität in unseren Ländern, daß sie uns gut regieren/führen und daß sie uns das Recht und die Freiheit gewähren, zu unserem Gott zu beten und ihn zu preisen.
 
12. Zu guter Letzt; bitte nehmt Euch nur eine Minute an Oster-Sonntag, Eurem Freund, der/die die Kirche nicht besucht, eine Nachricht zu senden und ihm zu sagen, daß Jesus ihn liebt, daß er gestorben und auferstanden ist für ihn, damit er das Himmelsreich erben kann. Bitte ladet ihn/sie in den Sonntagsgottesdienst ein. Ich denke, wenn zehn von uns das tun, werden drei ermutigt, den Gottesdienst zu besuchen.

Möge der Herr mit Euch sein und Euch einen guten Karfreitag und einen schönen Ostersonntag geben.
Pastor Kweka im Namen aller Kimosonu Kirchenmitglieder.


Dear my brother pastor Lars and Imke, dear pastor Lutz, dear sister Katha, dear, dear partnership committee members, dear prayer group members, dear brothers and sisters in Kiel.

I greet you in the name of our Lord Jesus Christ who died for our salvation, "praise the Lord".

1. It is my joy to use this time especially after preparation of good Friday in tomorrow and the preparation of the easter Sunday in which we are going to remember the important event of our salvation, to prepare this message for the sake of all the believers in Kiel in order to encourage the spirit of believing Jesus our sarviour.

2. Dear brothers and sisters, while we are celebrating good Friday and easter it is our time to think about Gods great love which he loves us and give His own son to die on our behalf. Jesus took all our sin, burden and all our evil on the cross without looking or think of the pains he received.

2. Through his blood Jesus bought us  to be Christians. He used his blood to wash out our sin and rebuild a bridge of human being with God which was destroyed by Satan after sin.

3. Dear brothers and sisters, when we are now celebrating these events of death and resurrection of Jesus it is time to see if we still in christian motion and if we still Christians in acts.

4. It is our time to rebuild our relationship with God by worshiping, praising his glorious act.

5. We as Christians we have to us this time to pray for those who still out side not attending the church and those who do not know or believe in Jesus so that they may open their heart eyes and see this great grace of salvation and the light which is shining to show them the way to heaven.

6. Take your time in this good Friday and easter to pray for refugees and homeless people and those who have lost peace, hope and courage.take a time to think on how they feel to leave their families and live in the forein area. We need god to give them peace and encourage them through his death and resurrection.

7. Take your time to think about those who have no food, street children who sometimes are living and sleeping under cars, dumples and other volunerable areas. It doesn't mean that they did wrong to God so they are punished; but it is just a situation. Prosperity and successful comes from God, so we have to pray for them that God can change their lives, give them food, place to stay, and happy life.

8. Dear brothers and sisters, us this time of good Friday and easter Sunday to pray for poor people, seek, disabled, oppressed, ophances and widow who are sometimes loose all their right, power, couragement and identity of been human in the world.

9. Please keep praying for church leaders, especially pastors, bishops and others to lead people in God's way and to stand faithful in preaching gospel of salvation in order many people to be saved and know Jesus who died and risen for their lives.

10. However, keep praying for our partnership so that may stand as spiritual partnership and not materialistic. Although we need to support each other, but people must know and understand that our partnership is found by Jesus him self and so we have to pray for each other and encourage each other in following Jesus, to think about the future steps of our partnership especially spiritual steps instead of thinking of what we can get materialistic.

11. it is time to pray for weather condition, our national leaders and others with the authority in our countries so that they may lead us in good way and give us the right and freedom to pray and worship our God.
 
12. Lastly, please take only one minutes on Easter Sunday to send a message to your friend who do not attend the church service and tell him or her that Jesus loves him or her and that He died and risen for him or her in order to inherit the heavenly kingdom. Please tell him or her about attending the Sunday service. I think if ten of us will do that three will be encouraged to join the service.

May God be with you and give you good Friday and nice easter Sunday. Pastor Kweka on behalf of all Kimosonu church members.

(Originaltext siehe unten)

Einleitung:
1Timotheus 6:12-19
Liebe Brüder und Schwestern, als allererstes grüße ich Euch im Namen unseres allmächtigen Gottes und Jesus Christus: „Preist den Herrn“.

Ich sende Euch dankbar diese Grüße im Namen aller Christen in Kimosonu, meiner Frau Anna und unserer Kinder Goodhope und Glory. Aus tiefster Seele freue ich mich über die Liebe, den Mut und die Freundlichkeit unserer Gemeinde.

Tag für Tag fühle ich mich ermutigt und getröstet durch unsere Partnerschaft. Insbesondere dadurch, wie wir Gebete und unterschiedliche Ideen miteinander teilen. Und das verdeutlicht, warum Gott uns in dieser Partnerschaft zusammengebracht und vereinigt hat

Liebe Geschwister, weil wir uns in der Zeit befinden, in der Jesus am Kreuz sterben wird, sollten wir füreinander beten, um uns gegenseitig zu ermutigen. Und wir sollten weitere Schritte unternehmen, den Herrn zu fragen, warum er uns zu Christen gemacht hat und uns durch das Blut seines geliebten Sohnes Jesus Christus freigekauft hat.
Um die Liebe zu sehen, die Jesus seinem Volk gezeigt hat, in dem er zugestimmt hat, für unsere Sünden gekreuzigt zu werden.

Ich denke, es ist gut, das wir in Kimosonu und Ihr in der sehr erfolgreichen Kirche in Kiel gemeinsam beten, daß Menschen sich Gott zuwenden, ganz besonders die, die nicht über Jesu Tod und Auferstehung nachsinnen.

Laßt uns für eine neue Reformation in der Kirche Deutschlands und Tansanias beten, beginnend bei den Leitern.
Gottes Mission ist, daß alle Menschen an ihn glauben und nach ewigem Leben suchen.

Die meisten Menschen heute sind eher materiell eingestellt, manchmal betrachten sie das Christentum als Notfall-Hilfe und nicht als das Erste in ihrem Leben. Manchmal wollen sie keine Hilfe von Gott, weil sie denken, sie seien erfolgreich genug. Aber wir sollten uns erinnern, daß alles, was wir in der Welt haben, von Gott kommt (Psalm 24:1). Deswegen sollten wir Gott gehorchen, der uns unseren Wohlstand und Erfolg gegeben hat.

Wir müssen zu Gott für die beten, die nicht in die Kirche kommen, damit sie in die Kirche kommen. Dieses tuend, sollten wir ihnen die Liebe Jesu Christi nicht nur in Worten, sondern auch in Taten zeigen.

Ich weiß, daß es wegen der Unabhängigkeit und Entwicklung in Deutschland nicht einfach ist, Haus-zu-Haus Evangelisation zu machen, wie wir es in Kimosonu und in den meisten Gegenden von Tansania machen.
Aber da wir in der Wissenschaft und Technologie Zeit leben, ist es sinnvoll, daß wir als Leiter und alle Christen unsere Telefone, das Internet und andere Kommunikationswege nutzen, um Gottes Botschaft zu verbreiten. Wir sollten technologische Evangelisation betreiben für die, die die Kirche nicht mehr besuchen.

Wir alle (Priestertum aller Gläubigen) sind seine Priester, so daß nicht nur Pastoren, Diakone und Älteste verantwortlich dafür sind, die einzufangen (zu fischen), die den Teich verlassen haben, sondern es ist die Pflicht aller Christen, andere zu finden und einzuladen, Jesus kennenzulernen.

Jetzt ist die Zeit an Andere zu denken, und nicht an uns selbst.

Ich schätze Eure Bemühungen sehr, insbesondere, da Ihr sehr machtvolle Gebetskreise habt. Ich hätte gerne ebensolche Gruppen in Kimosonu, aber es ist nicht so einfach. Deswegen möchte ich die Gebetskreise/Hauskreise ermutigen, das weiter zu tun, was sie tun, weil es die Samen einer neuen Kirche in Kiel sind. Die große (Petrus-) Kirche und die Zahl der Besucher, die Ihr habt, ist eine Frucht dieser Gruppen.

Zum Schluß:
Ich sende allen Mitgliedern meinen Dank für  ihre ganz unterschiedliche Unterstützung.
Für unsere Kirche, unsere Kindergarten- (Vorschul-) Leherinnenausbildung und das neueKindergarten Gebäude.
Und sogar wegen des Problems mit den ertrunkenen Ziegen und Kühen in Ngabobo habt Ihr geholfen.
Wie Paulus es in seinem Brief an Timotheus (1Timotheus 6:18-19) anregt, sehen wir, daß Ihr Euren Wohlstand und Euer Geld mit uns teilt. Möge der Herr Euch so sehr segnen.

Ich weiß, daß unsere Partnerschaft nicht auf Geld basiert, sondern daß Ihr das tut, weil Ihr uns liebt und weil Ihr Jesus liebt, der uns miteinander verbunden hat.
Möge der Herr Euren Wohlstand mehren, damit Ihr weiterhin teilen könnt.
Nicht nur mit uns in Kimosonu, sondern mit anderen Menschen in der Welt, wenn möglich.

Der Herr sei mit Euch allen. Amen

Pastor Godluck Kweka

Brief vom 18.3.2017 per Mail.
Übersetzt durch K. Bardenhewer

 
Der Originaltext:

Greeting to Apostel Kiel parish from pastor Kweka.

Introduction:
1Timoth 6:12-19
Dear brothers and sisters, first of all I am greeting you in the name of our Almighty God and Jesus Christ" pray the Lord".

I am greatful sending this greetings on behalf of all Christians in Kimosonu parish, my wife Anna, and our two children Goodhope and Glory. From the deepest of my soul I apriciate the love, courage and kindness in our parish.
 
Day to day I fill encouraging and comforted through our partnership especially on how we share prayers, and different ideas together. And this reflect what God mean and need in joining and uniting us to this partnership.

Dear brothers and sisters as we are in this period when Jesus is going to die on the cross we have to pray for each other, to encourage each other, and to make more step of asking God the real purpose of making us Christians and buy us through the blood of his beloved son Jesus Christ. Then to see the love that Jesus showed to his people and agree to be hunged on the cross for our sins.

I think it is good for us in Kimosonu and you in the very successful church in German to pray together so that people will turn to God especially those who do not think about the meaning of Jesus death and his resuraction.

Let us pray for a new reformation in the church of German and Tanzania starting from leaders.
God's mission is to make sure all people are believing in him and searching for ertenal life.

Most of people in now days they are more materialistic, some time they see Christianity as emergence issue and not the first thing in their life. Sometimes they don't what any help from God because they think they are successful enough; but we have to remember that every thing we have in the word comes from God (Psalms 24:1). Therefore we have to obey God who is the giver of our wealth and prosperity.

We have to pray to God that those who are not coming to the church any more will turn to the church. In doing this we have to show them love of Jesus Christ not only in word but in action .

I know because of independence and development in German it is not easy to do house to house evangelist as we do in Kimosonu and in most areas of Tanzania. But because we are living in the science and technology period, it is good for we as leaders and all Christians to use our phones, internet, and other ways of communication to send God's message and to do tecnlogical evangelization to those who are not attending the church any more.

We are all the believers priesthood so it is not only pastors, evangelists or church elders who are responsible to fish those who are going out of the ponds but it is the duty of all Christians to find and invite others to know Jesus.

It is the time now to think about others and not ourselves.

I apriciate your efforts on spiritual issues especially as you have a very powerful prayer group members, I would like to have the same group here in kimosonu but it is not easy. So I am encouraging this prayer group to keep doing what they are doing because it is the seeds of a new Kiel church. The big church and amount of members you have is the fruits of this group.

Lastly.
I am sending our thanks to all members for their supports in different things starting with our chuech, kindergarten teacher student, and a new building of our new Kindergarten class. A d even on the problem happened to Ngabobo where goats and cows died bh flood. As Paul said in his letter to (1Timoth 6:18-19) we see how you are sharing your wealth and money to us. May the lord bless you much.

I know our partnership is not depending on money but you are doing this because you love us and you love Jesus who joined us. May the Lord increase your wealth in order to share it not only to kimosonu people but to other people in the world if possible.

May the lord be with you all. Amen

Pastor Godluck Kweka.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gebetsanliegen für unsere Partnergemeinde in Kimosonu

In Kimosonu hat es geregnet (super).
Aber leider haben 1700 Ziegen und Kühe in einem kleinen Tal zum Grasen gestanden.
Das Wasser ist von den nahegelegenen kleinen Bergen heruntergeflossen und sie standen dann im tiefen Wasser und sind ertrunken.
Es handelt sich um das Vieh der besonders armen Untergemeinde Ngabobo (überwiegend Massai).
Pastor Kweka bittet um Gebet: Dass die Menschen getröstet werden, Frieden und Mut von Jesus erhalten.

When you meet please pray for that because for the courage and comfort to those who got this very sad and terrible event because they need courage and peace from God himself.

Danke für jedes Gebet!!

 

Vielen Dank für die großzügige Kollekte vom 12.3.2017. Es sind 776,90 Euro zusammengekommen.

Für die, die lieber überweisen möchten:

Kirchenkreis Altholstein
DE21520604100106506500
Zweck: RT 400 Apostel-Kgm., Kimosonu 3800.00.02200
Stichwort "Ziegen"

 

Danke!!

 

 

Ein segensreicher Besuch aus 7000 km Entfernung liegt hinter uns.
Acht Gäste aus Tansania haben sich auf den weiten Weg gemacht und sind am 2.9.2016 bei uns eingetroffen. Das Willkommen haben wir nicht nur auf dem Flughafen, sondern auch in der Petruskirche gefeiert.
Wichtig war uns in den ersten Tagen, daß die Gäste Kiel und Umgebung kennenlernen konnten uns sich somit in unseren Gefilden akklimatisieren konnten.
Somit waren wir auf dem Wasser unterwegs nach Laboe, haben die Förde vom Ehrenmal von oben betrachtet, haben eine Stadtrundfahrt gemacht, zwei sehr unterschiedliche Bauernhöfe besucht, den Sprung in die Ostsee gewagt: „Ich fand die Freude unserer tansanischen Freundinnen über das Baden in der Ostsee sehr berührend und dass sie den Mut fanden trotz der Anwesenheit der männlichen Teilnehmer der Reisegruppe die Chance auf ein Bad zu nutzen, wenn auch 100 m entfernt.“ ~~ Manuela.
Am Mittwoch haben wir  mit dem Stadtpräsidenten geplaudert und den Rathausturm erklommen und abends haben die Gäste sich aufgeteilt und nahmen an einem Chorprojekt teil, um später beim Gemeindefest auftreten zu können. Andere waren in einem Jugend-Hauskreis und wieder andere in einem weiteren Hauskreis. Eine Teilnehmerin schrieb später: „Unsere Gäste aus Kimosonu haben mich durch ihren kraftvollen Glauben und ihre Gelassenheit beeindruckt. Das hat folgende Worte in mir geweckt: "Nichts ist schlimm". Das wiederum bewirkt Ruhe, Frieden und tiefe Dankbarkeit. Ja, ich bin wirklich sehr dankbar, dass der Herr uns zusammengeführt hat.“ ~~Angelika

Mindestens so wichtig aber, wie die Ausflüge, waren die Gespräche am Rande.
Zum Beispiel „Was ist das Wichtigste, wenn man sich vor einer Gruppe vorstellt? Ganz klar: PRAISE THE LORD rufen! ... wie cool ist das denn? Ich glaube das ist eine "Einstellung", die mir (uns?) oft fehlt.“ ~~ Florian
Oder: „Ich habe Pastor Godluck gefragt, ob in ihrer Kultur jemand auf die Frage nach Gott und Glaube mit dem Zweifel an der Existenz Gottes antworten würde, wie dies in unserer Kultur doch häufig der Fall sei. Er sagte, solch eine Antwort würde er nicht erhalten, die Existenz Gottes ist überhaupt keine Frage.“ ~~ Andreas

Ob beim Kaffeeklatsch, beim Waten im Watt, bei der Fahrt im Bus, beim Frühstück, oder beim Grillen am Strand (die Augen der Gäste hättet Ihr sehen sollen, als das Feuer am Strand anging, die haben uns für verrückt gehalten. Richtig lustig wurde es dann, als die Grills nicht richtig zogen und die Tansanier tatkräftige und hungrige Maßnahmen ergriffen)
… es wurde viel gelacht.
„Der stille Evangelist Stephen (weil er so gut wie kein Englisch sprach) und der stets Würde und Distanz ausstrahlende Probst - wann immer die Gäste unter sich waren, waren diese Beiden führend im Auslösen von nicht enden wollenden Heiterkeitsausbrüchen, so dass der VW-Bus vom lauten Gelächter vibrierte. Ganz offensichtlich die frohmachende Botschaft des Evangeliums!“ ~~ Christoph

Wir haben uns über die Unterschiede der Kulturen ausgetauscht (in Tansania gibt es z.B. ein Gesetz, dass Frauen Röcke tragen MÜSSEN, deswegen tragen sie z.B. nach wie vor über den Hosen sog. Kangas).
Und wir haben einfach sehr viel voneinander und übereinander erfahren, wie z.B.:
Zitat (sinngemäß): "Redet ihr eigentlich viel mit euren Nachbarn? - Nein, wir kennen kaum einen. - (Lachflash Teil 1) ... und deswegen habt ihr Hunde, um dann nicht allein zu sein?!? (Lachflash Teil 2). ... Bei uns ist das anders. Wir kommunizieren viel mehr. Wenn wir Bus fahren und jemand erzählt gerade ein besonders coole/lustige oder interessante Geschichte, dann verpasst manch einer seine Haltestelle, nur um das Ende mitzubekommen." ~~ Heriel/Florian
Die Verwendung einer Waschmaschine wurde getestet und mit riesigen Augen und großem Erstaunen ein Geschirrspüler begutachtet. Daß es sowas gibt, hatten sie noch nicht gehört.

Wichtig waren aber auch die vielen kleinen und großen Begegnungen mit unserem Herrn. Wir alle haben uns sehr getragen gefühlt. Es waren anstrengende Tage, aber wir sind uns einig, wir haben mehr bekommen, als wir gegeben haben und wir sind durch diese Partnerschaft extrem gesegnet.
Ein paar Schlaglichter dazu:
„Probst Mbise sagte mir zum Abschied, „we will pray for you“. Ich habe kein einziges wirklich persönliches Wort mit Pastor Mbise gewechselt, so dass mich dieser Satz sehr überrascht, gefreut und auch berührt hat.“ ~~Maike
„Man konnte die Anwesenheit Gottes im Gottesdienst viel deutlicher spüren.“ ~~Petra
„In unserer Partnerschaft soll nicht der finanzielle Aspekt im Vordergrund stehen, sondern Austausch und Gebet.“ ~~ Goodluck
„Liebe wurde spürbar und erlebbar.“ ~~ Hellen
„Es ist wichtig, den Leuten zu sagen, was es für sie bedeuten könnte, Jesus zu kennen.“ ~~Heriel

Was natürlich auch erstaunt hat – und immer wieder für Erheiterung sorgte: Der andere Umgang mit Essen und Getränken.
So trinkt Hellen (außer Tee) z.B. keine dunklen Säfte/Cola, weil es der Stimme schaden soll
Eine Tasse (!!) Tee allerdings trinkt man mit mindesten drei Löffeln Zucker oder drei Stück Süßstoff (selbiger galt fast schon als Sehenswürdigkeit).
Zum Frühstück gibt's ein Budderbrot mit Marmelade und Ei! Mhhhhh
Oder: Brötchen mit Leberwurst und zwei Sorten Marmelade ...
Kuchen mit Senf
Und natürlich immer wieder Eis, Eis, Eis ...

Eins der ganz großen Highlights war das Gemeindefest am 11.9., bei dem Pastor Kweka eine sehr bewegende Predigt gehalten hat, die viele Zuhörer sehr bewegt hat. Alle Lieder haben wir auf Deutsch und auf Kisuaheli gesungen. Und der Gospelchor Holtenau hat schon den Gottesdienst sehr bereichert. Im Anschluss daran gab es ein gigantisches Buffet, viele gute Gespräche und ein Gospelkonzert mit dem großartigen Gospelchor Holtenau.

Als wir uns am nächsten Tag mit 17 Personen aufmachten nach Wittenberg, tauten die Gäste immer weiter auf und eine zunehmend familiäre Stimmung kam auf, wir wurden uns immer vertrauter und gehörten schon richtig zusammen. Das gemeinsame Erlebnis, uns auf den Spuren Luthers zu bewegen – und der Schock der Tansanier, daß ausgerechnet in der Wiege der Reformation die Kirchen fast leer sind, haben uns weiter zusammengebracht.

Bei der Mahlzeit am Abend hat das Eisbein die Gäste in Verzückung versetzt und wer es beim ersten Mal nicht hatte, musste es am zweiten Tag unbedingt essen. Sowas hatten sie nun wirklich nicht erwartet.
Interessant war natürlich auch, daß dies alles bei wahrhaft tansanischen Temperaturen stattfand. Das führt natürlich dazu, daß die Tansanier uns nicht recht glauben wollen, daß unser Wetter bei weitem nicht immer so ist, auch wenn sie es in den ersten Tagen selber erlebt haben.
Die letzten beiden Tage vergingen dann mit Schulbesuchen, dem Besuch beim Probst, der durchaus denkwürdig war. Beide Pröbste, der aus Tansania und der aus Kiel, unterhielten sich, stellten gemeinsame Bekannte fest und hatten somit sofort eine Basis. Dennoch entbrannten durchaus auch Diskussionen darüber, was man tun kann, um mehr Menschen in die Kirchen zu bekommen, ein Thema, das sowohl in Deutschland und Tansania ein Dauerbrenner ist.
Der letzte Tag beinhaltete noch hektische letzte Besorgungen, insbesondere von Fußballzubehör für die vier Fußballteams in Kimosonu und am Abend den schmerzlichen, aber sehr dankbaren Abschied und die vorläufige Verabschiedung des „Memorandum of Partnership“, welches jetzt noch von den Ältesten in Kimosonu abgesegnet werden muss.

Es war am Ende wunderbar, die Gäste auf dem Flug virtuell begleiten zu können und dann zu sehen, daß sie am Airport mit einer Delegation von 30 Menschen erwartet wurden.

Fotos: Fotos "Besuch aus Kimosonu"

 

 

8 Besucher aus Kimosonu waren da und haben wirklich Spuren hinterlassen - Segensspuren.

Ein ausführlicher Bericht wird noch folgen, aber hier kommen jetzt erst mal ein paar Schlaglichter verschiedener Teilnehmer:

  • Probst Mbise sagte mir zum Abschied, „we will pray for you“. Ich habe kein einziges wirklich persönliches Wort mit Pastor Mbise gewechselt, so dass mich dieser Satz sehr überrascht, gefreut und auch berührt hat. ~~Maike
  • Ich fand die Freude unserer tansanischen Freundinnen über das Baden in der Ostsee sehr berührend und dass sie den Mut fanden trotz der Anwesenheit der männlichen Teilnehmer der Reisegruppe die Chance auf ein Bad zu nutzen, wenn auch 100 m entfernt. ~~ Manuela
  • Der stille Evangelist Stephen (weil er so gut wie kein Englisch sprach) und der stets Würde und Distanz ausstrahlende Probst - wann immer die Gäste unter sich waren, waren diese Beiden führend im Auslösen von nicht endenwollenden Heiterkeitsausbrüchen, so dass der VW-Bus vom lauten Gelächter vibrierte. Ganz offensichtlich die frohmachende Botschaft des Evangeliums! ~~ Christoph
  • In unserer Partnerschaft soll nicht der finanzielle Aspekt im Vordergrund stehen, sondern Austausch und Gebet ~~ Goodluck
  • Liebe wurde spürbar und erlebbar. ~~ Hellen
  • Es ist wichtig, den Leuten zu sagen, was es für sie bedeuten könnte, Jesus zu kennen. ~~Heriel
  • Man konnte die Anwesenheit Gottes im Gottesdienst viel deutlicher spüren. ~~Petra
  • Ich habe Pastor Godluck gefragt, ob in ihrer Kultur jemand auf die Frage nach Gott und Glaube mit dem Zweifel an der Existenz Gottes antworten würde, wie dies in unserer Kultur doch häufig der Fall sei. Er sagte, solch eine Antwort würde er nicht erhalten, die Existenz Gottes ist überhaupt keine Frage. ~~ Andreas
  • Was ist das Wichtigste, wenn man sich vor einer Gruppe vorstellt? Ganz klar: PRAISE THE LORD rufen! ... wie cool ist das denn? Ich glaube das ist eine "Einstellung", die mir (uns?) oft fehlt. ~~ Florian
  • Zitat (sinngemäß): "Redet ihr eigentlich viel mit euren Nachbarn? - Nein, wir kennen kaum einen. - (Lachflash Teil 1) ... und deswegen habt ihr Hunde, um dann nicht allein zu sein?!? (Lachflash Teil 2). ... Bei uns ist das anders. Wir kommunizieren viel mehr. Wenn wir Bus fahren und jemand erzählt gerade ein besonders coole/lustige oder interessante Geschichte, dann verpasst manch einer seine Haltestelle, nur um das Ende mitzubekommen." ~~ Heriel/Florian
  • Unsere Gäste aus Kimosonu haben mich durch ihren kraftvollen Glauben und ihre Gelassenheit beeindruckt. Das hat folgende Worte in mir geweckt: "Nichts ist schlimm". Das wiederum bewirkt Ruhe, Frieden und tiefe Dankbarkeit. Ja, ich bin wirklich sehr dankbar, dass der Herr uns zusammengeführt hat. ~~Angelika
  • ...
  • ...
  • ...

Mahlzeiten:

  • Zum Frühstück gibt's ein Budderbrot mit Marmelade und Ei! Mhhhhh
  • Oder: Brötchen mit Leberwurst und zwei Sorten Marmelade ...
  • Kuchen mit Senf
  • Und natürlich immer wieder Eis, Eis, Eis ...
  • ...
  • ...
  • ...
  • wird fortgesetzt - Wer selber ein Schlaglicht oder einen Eindruck hat, bitte an kimosonu@akg-kiel.de mailen