SHMF2022-03-30T17:01:09+02:00

Schleswig-Holstein Musik Festival 2022 in der Petruskirche

Dienstag 04.07.2023,  19.30 Uhr

Maisky & Friends

Janine Jansen, Violine

Mischa Maisky, Violoncello

Martha Argerich, Klavier

Robert Schumann: Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73

Dimitri Schostakowitsch: Klaviertrio e-Moll op. 67

Peter Tschaikowsky: Klaviertrio a-Moll op. 50

99,- 79,- 59,- 19,-

Happy Birthday, Mischa! Normalerweise wird das Geburtstagskind von den Gästen beschenkt. Mischa Maisky kehrt das Ganze um: Anlässlich seines 75. Geburtstags präsentiert er dem SHMF-Publikum vier Konzerte in unterschiedlichen Formationen.

Zu Beginn des Festivals feiert der Cellovirtuose Mischa Maisky seinen Geburtstag mit einer Mini-Residenz und lädt dazu Familie und Freunde zum gemeinsamen Musizieren ein. Ein musikalisches Highlight bildet ein Kammermusikabend mit der ehemaligen Porträtkünstlerin Janine Jansen und der Grande Dame des Klaviers, Martha Argerich. Mit Letzterer verbindet der im lettischen Riga geborene Cellist eine über 45-jährige musikalische Partnerschaft, in der er einige der unvergesslichsten musikalischen Erfahrungen machen durfte, so Mischa Maisky selbst

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Mittwoch 12.7. 19.30 Uhr K39

Grigory Sokolov, Klavier

Werke von Henry Purcell und Wolfgang Amadeus Mozart

Dass das Publikum in ausverkauften Konzertsälen auf der ganzen Welt sechs und mehr Zugaben fordert, ist keine Seltenheit bei Klavierabenden mit Grigory Sokolov. Kein Wunder, bei einem Spiel, das so klar artikuliert ist, so konzentriert und differenziert. Sokolov zieht die Zuhörer mit den ersten Tönen in seinen Bann. Seit 2008 war der russische Virtuose nun, bis auf ein Jahr, durchgängig beim SHMF zu Gast, und es hat sich mittlerweile eine Fan-Gemeinde gebildet, für die schon vor dem Konzert feststeht, dass der Abend wieder zu ihrem Festival-Highlight wird. Abnutzungserscheinungen gibt es hier keine – nicht beim Publikum und schon gar nicht beim Pianisten selbst. Sokolov fokussiert sich stets nur auf das Wesentliche. Er unterrichtet nicht, er spielt nicht mit anderen Musikern, er geht nicht ins Tonstudio, er gibt keine Interviews. Seine ganze Kraft und Kreativität investiert er in wenige Werke und wenige Auftritte, aber die haben es dann in sich. Alles was Sokolov zu sagen hat, sagt er auf der Bühne – genial, brillant, einzigartig.

78,- 58,- 48,- 15,-

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Sonntag 23.7. 19.30 Uhr K75

Harald Krassnitzer

Mozart in London

Harald Krassnitzer, Lesung
Alexandra Lowe, Sopran
Benjamin Hulett, Tenor
Steven Devine, Cembalo
The Mozartists
Ian Page, Dirigent

Gerade einmal acht Jahre alt war Wolfgang Amadeus Mozart, als er 1764 seine erste Sinfonie schrieb. Zu dieser Zeit befand er sich mit seiner Familie in London und war umgeben vom pulsierenden Musikleben der modernen europäischen Metropole. Nachdem der junge Salzburger in der Heimat schon einige Klaviersonaten zu Papier gebracht hatte, war das wohl genau die richtige Umgebung, um sich dem großen Klangkörper eines Orchesters kompositorisch zu widmen – zumal es auch galt, etwas Zeit zu überbrücken, denn sein Vater Leopold war erkrankt, sodass er und seine Schwester Nannerl sich möglichst leise verhalten sollten. In einem ebenso durchdachten wie aufschlussreichen Programm stellt das Londoner Kammerorchester »The Mozartists« unter der Leitung von Ian Page die bemerkenswerte erste Sinfonie des Wunderkinds in den Kontext von Werken, die während Mozarts Aufenthalt in London auf den Konzertprogrammen standen. Kompositionen von Johann Christian Bach, Thomas Arne und weiteren Zeitgenossen lassen ein detailliertes klangliches London-Porträt des späten 18. Jahrhunderts aufleuchten, welches Schauspieler Harald Krassnitzer mit der Lesung aus Briefen von Leopold Mozart und Anekdoten aus Mozarts Zeit nuancenreich kontrastiert.

54,- 44,- 34,- 15,-

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Sonntag 23.7. 19.30 Uhr K75

Rebekka Bakken & Band

Rebekka Bakken, Gesang
& Band

»Wenn es einen Text gibt, geht es ganz um ihn. Wir Sängerinnen sind nur die Mädchen vom Lieferservice«, sagt Rebekka Bakken. Ihre Musik weist viele Einflüsse des Jazz auf, und dennoch läßt sich die in Oslo geborenene Künstlerin nur schwer einem festgelegten Genre zuordnen. Rebekka Bakken gewann dreimal in Folge eine »Goldene Schallplatte« in Deutschland und Österreich und fasziniert Publikum und Kritik mit einer besonderen Anpassungsfähigkeit ihrer drei Oktaven umfassenden Stimme. Als Singer-Songwriterin spielen ihre Texte eine genauso große Rolle wie ihre Musik. Emotional und höchst poetisch verarbeitet Rebekka Bakken ihre Gefühle, wobei die Themen Leben, Liebe und Leiden eine wichtige Rolle spielen – ewige Themen der Menschheit freilich, zu denen sie immer wieder ihren ganz eigenen Zugang sucht. Dabei bleibt die Norwegerin als selbsterklärte »Anti Drama Queen« und in sich ruhende Person stets im Hintergrund. »Die Frau hat nicht nur die Kraft eines Orkans, sondern ist auch eine Meisterin der zarten Gefühlszustände. Es gibt nicht viele, die das Emotions-Catering so gut beherrschen wie sie«, so voller Anerkennung das RONDO-Magazin.

45,- 39,- 29,- 10,-

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Mittwoch 16.8. 19.30 Uhr K160

Albrecht Mayer & English Chamber Orchestra

Albrecht Mayer, Oboe
English Chamber Orchestra

Werke von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Edward Elgar, Ralph Vaughan Williams u. a.

Bei seiner Gründung 1948 noch auf Alte Musik spezialisiert, hat sich das »Englisch Chamber Orchestra« inzwischen ein weit umfassenderes Repertoire erworben, wovon nicht zuletzt seine immense Diskographie zeugt, die 860 Aufnahmen von über 1.500 Werken von mehr als 400 Komponisten umfasst. Für ihr Debut beim SHMF können die Musikerinnen und Musiker entsprechend aus dem Vollen schöpfen, was die Werkauswahl betrifft. Voller Leidenschaft und Hingabe hat das English Chamber Orchestra gemeinsam mit dem Star-Oboisten Albrecht Mayer also ein Programm kreiert, das den Metropolenschwerpunkt »London« in ganz besonderer Weise beleuchtet: Erklingen werden Werke von Komponisten, die das Londoner Musikleben vom Barock bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt haben. Einer von ihnen ist Michael Tippett, der in seinem »Concerto for Double String Orchestra« den strahlenden Klang eines Streichorchesters mit walisischen Volksliedern und elisabethanischen Tanzrhythmen zur Geltung bringt. Albrecht Mayer wiederum veredelt die Abende etwa mit dem besonders weichen Ton der Oboe d’Amore in Händels Concerto »Verdi prati« aus der Oper »Alcina« und Werken von Edward Elgar sowie Ralph Vaughan Williams.

69,- 59,- 49,- 15,-

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Freitag 25.8. 19.30 Uhr 

Ian Bostridge

Ian Bostridge, Tenor
Oxalys Ensemble
»The Nymph’s Complaint« – Romantische Musik aus England für Tenor und Ensemble

49,- 39,- 29,- 15,-

Der britische Tenor Ian Bostridge gilt weltweit als einer der tiefgründigsten, facettenreichsten und faszinierendsten Sängerpersönlichkeiten unserer Zeit. »Er ist ein Geschichtenerzähler und Sänger-Schauspieler par excellence, mit einer immensen Bandbreite emotionaler Ausdruckskraft«, so der britische Evening Standard über den promovierten Historiker, der in Cambridge und Oxford studierte. Neben seiner unvergleichlichen Gesangskarriere verfasste er ein Buch über Schuberts »Winterreise«, welches zu den spannendsten wie unumstrittenen Standardwerken in diesem Bereich zählt. Dabei steht für Bostridge das Existentielle der Musik im Zentrum: »Was einen großartigen Auftritt wirklich ausmacht, ist, dass man für die Sache brennt und den Auftritt lebt. Wenn es einem nur darum geht, schön zu singen, oder entspannende Musik für das Publikum zu spielen, hat das keine Qualität. Es muss um viel mehr gehen. Das klingt vielleicht prätentiös, aber man muss das Publikum wirklich packen und aufrütteln.« Gemeinsam mit den Klangfarbenmeistern des belgischen Oxalys-Ensembles begibt sich Bostridge im Sommer mit Kompositionen von Ralph Vaughan Williams, Peter Warlock, Gustav Holst u.a. nun auf eine romantisch-musikalische Reise durch die sanften Landschaftslinien seiner englischen Heimat.

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