Projekt Beschreibung
Gemeindepartnerschaft
Die Apostel Kirchengemeinde unterhält eine Gemeindepartnerschaft zur Ev. Luth. Kirchengemeinde Kimosonu. Die Kirchengemeinde befindet sich in Tansania am Mount Meru in der Meru Diözese und besteht aus der Hauptgemeinde Kimosonu und den Untergemeinden Ngabobo, Aimbora und Ebenezar.
2012 wurde die Partnerschaft vorbereitet, der erste Besuch fand 2014 statt und weitere Besuche und Gegenbesuche 2016 (Kiel) und 2018 (Kimosonu). Der für 2020 geplante Besuch in Kiel mußte wegen Corona leider ausfallen. Ein weiterer Besuch in Kiel ist in Planung.
Am 28.4.2015 beschloß der KGR der Apostel Kirchengemeinde offiziell, die Planungsphase zu beenden und eine Gemeindepartnerschaft einzugehen. Im Jahr 2016 wurde das Memorandum of Partnership von beiden Partnern unterschrieben.
Der Schwerpunkt der Partnerschaft liegt im Austausch miteinander, im Gebet füreinander und in der zunehmend vernetzten Kommunikation zwischen Gemeindegliedern auf beiden Seiten. Diese findet überwiegend per WhatsApp und Facebook-Nachrichten statt.
Außerdem haben wir schon einige Projekte miteinander durchgeführt, wie das Aufstellen einer neuen Kanzel, den Bau eines Kindergarten- und Office Gebäudes, die Ausbildung einer Kindergärtnerin/Erzieherin, finanzielle Nothilfe nach dem Ertrinken von ca. 1700 Kühen und Ziegen durch ein Unwetter und so weiter.
Aktuelle Informationen finden sich in unserem Blog auf dieser Seite und immer wieder auch auf unserer gemeinsam geführten Facebook-Seite: https://www.facebook.com/kielkimosonu
Wir treffen uns in der Regel am dritten Montag eines jeden Monats in den Räumen der Gemeinde, Infos über kimosonu@nullakg-kiel.de
Ansprechpartner

kimosonu@nullakg-kiel.de

kimosonu@nullakg-kiel.de


Tansaniablog
Hier werden Neuigkeiten zur Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde in Kimosonu veröffentlicht.
Kimosonu Abenteuer
Ende November letzten Jahres besuchten wir im Rahmen unseres 3monatigen Tansaniaaufenthaltes für ein Wochenende unsere uns bis dahin unbekannten Freunde in Kimosonu.
Netterweise holten uns einer der Ältesten, Ahimidiwe und Pastor Kweka aus der Großstadt Arusha ab, wo wir uns zu dem Zeitpunkt aufhielten. Die Fahrt ging ca. 3 Stunden über Schotterpisten, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Km/h. Dabei durchquerten wir viele kleine Dörfer und erfreuten uns an der schönen Natur in den Ausläufen des Mount Merus, während der Fahrt wurden die beiden nicht müde uns ganz viel zu zeigen und zu erklären. Allgemein fühlten wir uns durch ihre Aufgeschlossenheit sofort willkommen. Als wir endlich Kimosonu erreichten, waren wir begeistert. Schöne Natur, eine riesige orangeleuchtende Kirche, an einem zu der Zeit ausgetrockneten Flusslauf, aber umgeben von Bäumen und bewachsenen Hügeln. Es erinnerte uns etwas an das Auenland.
Nach unserer Ankunft gab es zunächst einen Tee mit den Kirchenältesten und dazu Popcorn. Anschließend wurden wir vielen Leuten vorgestellt, Pastor Kweka zeigte uns sein Haus und seine Frau Anna, die uns mit Früchten und Gemüse verwöhnte. Die ganze Zeit wurden wir in verschiedenste Projekte eingeweiht, die vor Ort laufen, um Geld für die Gemeinde zu sammeln. Pastor Kweka zeigte uns das Tomatenfeld der Gemeinde, ein Gebäude, das errichtet wurde, um es an Ladenverkäufer zu vermieten, das Hühnerprojekt und die Kuh namens Lars. Er erzählte von Träumen, wie z.B. eine Halle zu bauen, um dort Feste abzuhalten und dem neuen Großprojekt, ein Gebäude mit Büros, Kindergartenräumen und einer Computerklasse zu errichten. Dabei deutete er auf mehrere Haufen mit Kies und Steinen, die als Grundlage für das Fundament schon herbeigeschafft worden waren. Wir waren schwer beeindruckt von der Offenheit, Kreativität und dem Engagement der Gemeindemitglieder. Stolz wurden uns mit Kieler Spenden finanzierte Bänke, der Altar und die Kirchenglocke gezeigt. Bei einem üppigen Mittagessen, das uns aufgrund seiner Vielfalt an Weihnachten erinnerte, machten Fotos von verschiedenen Veranstaltungen, Kindergottesdiensten und Probstbesuchen die Runde.
Ohne Pause ging es dann weiter zu einer Verlobungsfeier, wo wir als Weiße prompt zu Ehrengästen erkoren wurden. So durften wir auch noch persönliche Worte an das uns unbekannte und nicht eindeutig identifizierbare Paar richten. Vor dem kurz einsetzenden Regen waren wir sicher unter einer löchrigen Plane geschützt und für die Musikanlage musste eine Schirmakazie herreichen. Es gab Geschenke, laute Musik, ausschweifende Reden und Tänze, unfassbar viele Sodagetränke und natürlich bergeweise Essen, was uns nach dem üppigen Mittagsmahl vor Herausforderungen stellte. Man bekommt einen vollen Teller, wobei die Menge etwa 3 „deutschen“ Portionen entspricht.
Nach dem Essen brachen wir auf und wurden zu Giddeon und seiner Familie gefahren, wo wir übernachteten. Wir sangen noch gemeinsam ein paar Lieder, bevor Pastor Kweka uns der liebevollen Obhut unserer Gastfamilie überließ. Da gab es, wie sollte es anders sein, wieder ein umfassendes Mahl. Ablehnen gilt als unhöflich, genau wie kleine Portionen, da mussten wir durch. Den Abend verbrachten wir mit der Familie. Die Söhne waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. So redeten wir über Themen wie das deutsche Schulsystem, Wohnungen und Familiensituationen. Es war sehr unterhaltsam. Die ganze Zeit lief unbeachtet der Fernseher – Wohlstandssymbol… Wir fühlten uns sehr wohl in dem Haus und in der Gemeinschaft mit den lieben Menschen.
Zum ausgewogenen Frühstück am nächsten Morgen gab es für uns („Ihr Deutschen braucht ja ein richtiges Frühstück, uns reicht Tee…“) Pommes, gekochte Eier und Popcorn. Flo bastelte noch einen Adventskranz, dessen Sinn wir später im Gottesdienst unter viel Tamtam erklärten, da es eine dort unbekannte Tradition ist. Eine schöne Symbolik, dass wir in Kimosonu genau wie in Kiel, die Kerzen auf dem Kranz anzündeten. So schickten wir Pastor Kweka nach unserer Rückkehr Bilder von einigen „deutschen“ Adventskränzen, sehr zu seiner Freude. Nach einem langen, schönen und lautem Gottesdienst gab es wieder ein leckeres Mittagessen und dann verbrachten wir einige Stunden mit guten Gesprächen und Warten, da Pastor Kweka zum Predigen in eine andere Kirche gefahren war. Typisch afrikanisch dauerte das Warteten einige Stunden. Am späten Nachmittag traten wir unseren Rückweg an, wieder wurden wir gefahren und schweren Herzens verabschiedeten wir uns von uns sehr lieb gewordenen Menschen. Trotz der kurzen Zeit kehrten wir mit sehr vielen schönen Erinnerungen einige Tage später nach Deutschland zurück und sind immer noch im fröhlichen Kontakt mit Leuten vor Ort.
Wienke und Florian
Besuch in Kimosonu
Florian und Wienke waren Ende November in Kimosonu und haben uns allerlei Interessantes mitgebracht.
Unter Anderem haben sie Fotos mitgebracht, sowohl von der Einweihung der neu gebauten Kirche als auch von der Schulsachenverteilaktion.
Wenn man sich die Bilder so ansieht, ist es ein richtig schöner Tag gewesen und die Kinder haben viel Spaß gehabt. Wir werden die Bilder auf alle Fälle beim nächsten Partnerschaftsgruppentreffen am 14.1. zeigen, aber auch hier werde ich versuchen, ein paar einzuscannen und hochzuladen.
Vielen herzlichen Dank allen Spendern, die sich an der Aktion beteiligt haben und den Kindern große Freude bereitet haben. Leider ist es ja nach wie vor so, daß Schulmaterial Mengelware ist, daß die Kinder oftmals damit kämpfen, vernünftige Kleidung/Schuhe zu haben, daß es in vielerlei Hinsicht am Nötigsten mangelt. Auch so ein Koffer voller Schulsachen ist da sicher nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist ein Anfang, und es muß ja nicht der letzte Koffer gewesen sein.
Was die neu fertig gestellte Kiche angeht (der Bau wurde in den 80er Jahren begonnen), haben wir mit der Finanzierung von Bänken für den Chor und der Kanzel einen Betrag zur Ferttigstellung geleistet. Auch hierfür ganz herzlichen Dank allen Spendern. Die entsprechenden Bilder haben wir schon mehrfach über unsere Facebook-Page und bei Flickr gezeigt (die Links findet Ihr weiter unten.
Facebook Page
Kiel-Kimosonu-Friendship
Seit einigen Wochen haben wir eine Facebook Page, die wir aus Kiel und Kimosonu gemeinsam administrieren.
Wir versuchen, Beiträge auf deutsch, englisch und kisuaheli zu bringen, was mal mehr und mal weniger gut klappt und versuchen, uns gegenseitig ein wenig am (Gemeinde-)Leben teilhaben zu lassen.
Es gibt Fotos aus Kiel und aus Kimosonu und es gibt einen Film aus Kimosonu.
Schaut doch mal vorbei und macht mit, wir würden uns freuen.
Und bei flickr finden sich weitere Fotos
Kimosonu-Partnership-Day
Am Sonntag, den 12.10.2014 haben wir im Rahmen des 11:15er Gottesdienstes unseren Kimosonu-Partnership-Day gefeiert.
Frank berichtet:
Der Gottesdienst war sehr abwechslungsreich gestaltet. Dabei konnten wir einen kurzen Film mit Bildern und Eindrücken von der Reise sehen, die eine Delegation unserer Gemeinde über den Jahreswechel 2013/2014 nach Kimosonu unternommen hat. Wir haben einige Lieder auf der Landessprache (Kisuaheli) gesungen. Wir hörten eine eindruscksvolle Geschichte über einen ersten Besuch eines deutschen Schulleiters in einer tansanischen Kirchengemeinde. Dabei kamen die kulturellen Unterschiede wie auch die herzliche Gastfreundschaft zum Ausdruck. Die Predigt knüpfte gut an diese Thematik an.
Nach dem Gottesdienst gabe es Gelegenheit sich weiter über Kimosonu zu informieren. Man konnte fair gehandelte afrikanische Produkte kaufen. Außerdem gab es am Büchertisch zusätzlich eine Auswahl an Büchern, die Lust auf Tansania machen sollten. Als Mittagessen gab es nach dem 11:15er Pilau (ein tansanisches Gericht, das bei keiner Feier fehlen darf). Es war rundum eine gelungene Verantatlung.
Danke Frank für den tollen Bericht.
Fotos finden sich hier : Link Fotos
Hier der Link zum Film : Link Film
Herzliche Grüße aus der Partnerschaftsgruppe
Katha
Am 12.10.2014 wollen wir im Rahmen des 11’15er den Kimosonu-Partnership-Day feiern, zu dem Ihr und Sie alle herzlich eingeladen seid/sind!
Fotos findet Ihr unter diesem Link: https://www.flickr.com/photos/115734417@N06/sets/72157647393897931/
regelmäßige Treffen der Partnerschaftsgruppe
Ab sofort trifft sich die Partnerschaftsgruppe regelmäßig jeden zweiten Mittwoch im ungeraden Monat um 19:00 Uhr im Gemeindehaus Eckernförder Str. 63. Also am 10.9., 12.11., 14.1., 11.3. und so weiter. Wir freuen uns riesig über neue und altbekannte Teilnehmer.
Desweiteren treffen wir uns jeden ersten Donnerstag im Monat zum Gebet für unsere Partnerschaft und für unsere Partnergemeinde.
Neue Kirche, Kanzel, PaternerschaftsGoDi
Am 12.8. haben die Apostelkirchengemeinde und die Gemeinde in Kimosonu parallel ihren Partnerschaftsgottesdienst gefeiert. In Kimosonu kam die Besonderheit dazu, daß der Kirchenumbau fertiggestellt war und die Kirche durch den Bischoff neu geweiht wurde.
Unsere Geschwister hatten monatelang ihre Gottesdienste in einem Zelt auf dem Kirchplatz gefeiert und derweil heftig für den Umbau gesammelt und vor Allem alle mit angefaßt, d.h. gehämmert, gesägt, gemalt, genäht und was sonst so alles dazugehört.
Es gibt jetzt einen nagelneue Kanzel, die aus Mitteln aus der Juni-Gemeindemittwochs-Kollekte in der Lukaskirche erstellt wurde. Außerdem wurde der Glockenturm fertiggestellt und die Glocke eingeweiht (diese hatten wir sozusagen mitgebracht, finanziert wurde sie aber aus Wolfsburg). Die ganze Kirche wurde in warmen orange-Tönen neu gestrichen und sieht jetzt wunderschön aus.
Der Baum, in dem die provisorische Glocke (ein Stück Metall) hing, wurde gefällt, der Bischoff hat einen neuen Baum gepflanzt. Außerdem gab es Pilau, Ziege und allerlei Köstlichkeiten, wie uns die Bilder verraten. Dank moderner Technik hatten wir einige Bilder noch am Sonntag, weitere am Montag.
Dern Berichten zufolge war es ein wunderschöner Tag in Kimosonu, an dem viele Freiwillige an einem Strang gezogen haben und an dem kräftig gefeiert wurde.
Unser Partnerschaftsgottesdienst verlief etwas ruhiger, wir haben aber auch Berichte aus Kimosonu gehört, haben Kisuaheli Liedstrophen gesungen und hatten eine gute Zeit.
Dank für Spielzeug und Spende für Kanzel
Inzwischen findet ein ziemlich regelmäßiger Austausch zwischen verschiedenen Leuten in Kimosonu und in Kiel statt.
Insbesondere der Pastor in Kimosonu versorgt uns häufig mit aktuellen Inforrmationnen, aber auch unsere dortigen Gastgeber schreiben immer mal wieder.
Derzeit regnet es heftig, was gut ist. Die Saat ist ausgebracht und die Menschen hoffen auf iene gute Ernte.
Die Wetterbedingungen scheinen gut zu sein.
Mehrfach schon hat uns Pastor Kweka geschrieben, was aus dem Spielzeug geworden ist.
Hier stelle ich mal seine eigenen Worte rein:
Children here in Kimosonu are very happy to see the gifts you gave to them and they enjoying them because after the service they get almost 45 minites to play and show their talents throught the gifts. thank you very much for that and may God bless you with His Blessings.
Übersetzt:
Die Kinder hier in Kimosonu sind sehr glücklich mit dem Spielzeug, daß Ihr ihnen geschenkt habt. Nach dem Kinder-Gottesdienst bekommen sie ca. 45 Minuten Zeit, zu spielen und ihre Talente mithilfe der Gescheke zu zeigen. Vielen Herzlichen Dank und möge Gott Euch mite seinem Segen segnen.
Auch in Kimosonu werden die verschiedenen Gemeindemitglieder immer wieder über die Apostelkirchengemeinde informiert und beschäftigen sich, so wie wir, mit der Partnerschaft. Inzwischen scheit sich breite Zustimmung zu finden. Und sie hoffen, eines Tage zu uns kommen zu können.
In Kimosonu wird derzeit kräftig an der Fertigstellung der Kirche gebaut. Als wir da waren, stand zwar das neue Gebäude schon, war aber sichtlich noch nicht vollendet. Es fehlte noch an vielen Stellen Farbe und viele Details waren noch sehr „mit der heißen Nadel gestrickt“. Das wir jetzt fortgesetzt. Derzeit soll die Kirche gemalt werden und es soll eine Kanzel gebaut werden.
Bei unserem letzten Partnerschaftsgruppen Treffen am 27.3. haben wir beschlossen, daß wir die Freunde in Kimosonu mit ein bisschen Geld unterstützen wllen. Rückfrage im Süden hat ergeben, daß besonders der Bau der Kanzel ihnen sehr am Herzen liegt und daß wir dabei mit ca. 300 € (plus ca. 50 € für die Überweisung) sehr helfen könnten.
Deswegen haben wir uns entschlossen, für die Kanzel zu sammeln.
Wer das unterstützen möchte, kann auf folgendes Konto überweisen, mit dem Hinweis „für Kimosonu/Tansania“
IBAN: DE78 2106 0237 0000 3255 11
BIC: GENODEF1EDG
Wer mitdenken und mitentscheiden will:
Das Nächste Treffen der Partnerschaftsgruppe
ist am 17.6. um 19:00 Uhr in der Eckernförder Str.
Regen und Grüße