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Ihr seid das Licht der Welt!
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Liebe Leserin, lieber Leser!
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Schau Dir die Kerze an und ihren Schatten. Was fällt Dir dazu ein? Wenn das eine Dein alltägliches Leben wäre und das andere Dein Glauben - welches wäre dann welches? Und wie wäre es, wenn es andersherum wäre?
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In der Bergpredigt sagt Jesus: "Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
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Ich finde das rätselhaft. Einerseits ist es ganz einfach: Wenn das Licht die guten Werke sind, dann sollten wir jede Gelegenheit nutzen, um einander und anderen (und durchaus auch mal uns selbst) etwas Gutes zu tun. Dann leuchtet das Licht. Andererseits ist es kompliziert: Viele Dinge, die meinen Glauben ausmachen, lassen sich schwer in Worte fassen, lassen sich schwer vermitteln und "tun", sie spielen sich eher auf der Innenseite des Lebens ab - ein vages Gefühl von Hoffnung, das Gefühl, dass jemand hört, was ich bete, die Schönheit eines Lichtstrahls am Morgen... Ich kann diese Dinge nicht fassen, sehe allerhöchstens ihren Schatten oder ihren Widerschein. Und wenn ich versuche, das, was mir heilig ist, "auf einen Leuchter zu stellen", dann wirkt es falsch, wie zur Schau gestellter Glaube.
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Also was jetzt? Kerze oder Schattenbild? Was ist das sichtbare Leben, was der unsichtbare Glauben? Wahrscheinlich liegt die Antwort, wie so oft, nicht im "Entweder-oder", sondern im "Sowohl-als-auch": Gutes tun, ungeachtet des Unsichtbaren, UND am Geheimnis des Glaubens festhalten, das höher ist als alle Vernunft.
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Ich freue mich über all die Menschen in unserer Gemeinde, die dieses "Sowohl-als-auch" immer wieder üben. Machst Du mit? Du bist das Licht der Welt.
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Die nächsten Gottesdienste
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Alle aufgeführten Gottesdienste* finden um 10:30 Uhr in der Petruskirche statt, wenn nicht
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anders angegeben, ebenso der Kindergottesdienst (außer in den Schulferien), nähere Infos
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- 01.02.: Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Christian Grabbet, Musik: Hans Gregor Njemz, im Anschluss: kurze Information vom Kirchengemeinderat
- 01.02., 19:00 Uhr: Dreiklang Worship-Gottesdienst, Predigt: Lasse Scholz, Musik: Ju Hyun Jung
- 08.02.: Gottesdienst, Predigt: Christian Grabbet, Musik: Raphael Müller
- 15.02.: Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt (?), Musik: Jörg Beumer
- 22.02.: Gottesdienst, Predigt: Christoph Kaiser, Musik: Bastian Lipinski
- 22.02., 18 Uhr: Jugendgottesdienst "Über den Kanal"
- 01.03.: Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Gunnar Engel, Musik: Andrea-Ulrike Khan Durani
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*Infos zu Änderungen oder Ergänzungen gibt es auf der Homepage.
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Junge Gemeinde – jeden Freitag!
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19:00 – ca. 21:00 in der Adalbertstraße 10 im 2.OG
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Wir wollen regelmäßig unkompliziert gemeinsam kochen, Themen diskutieren, SINGEN, nicht einfach nur random "Gemeinschaft haben", in ehrlicher Gemeinschaft Segen für andere sein, gemeinsam beten, Glauben leben, mit dem geistlichen Anliegen, Jesus nachzufolgen. Und möglichst unkompliziert! (habe ich das schon gesagt?) Ganz wichtig: Wir wollen ein Format für Menschen ab 18 – ca. 28 sein (die 18er Grenze ist eine harte Grenze à la Berliner Mauer bis ´89, die 28er Grenze ist eine weiche à la Berliner Mauer nach´89).
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So oder so: Wenn du neugierig bist, sprich uns gern an. Per Churchtools oder im Büro auf Nachfrage. Oder komm im Godi auf Leute zu, die kompetent aussehen oder laut "ich heiße Hans" schreien. Oder komm auch gern zum Dreiklang – da sind wir von der Jungen Gemeinde gern!
Grüße!
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Klimafasten 18.2.– 5.4.2026
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Motto: "So viel du brauchst"
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Gott sagt: "Ein jeder sammle, soviel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden." 2.Mose 16 Jesus sagt: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben." Johannes 10,10
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Ein Widerspruch? Jesus macht Schluss mit dem spartanischen Leben und schenkt uns die Fülle – Überfluss –
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"Kommt her zu mir, ich will euch erquicken." Das klingt nach Urlaub, Swimmingpool und Milch und Honig! -oder? "Weniger haben – mehr Sein" – das ist der Titel einer Doku, die ich gerade auf 3sat gesehen habe. Da geht es um Menschen, die sich darüber Gedanken machen, ob die Dinge in ihrem Leben sie eigentlich glücklich machen oder eher belasten… Was ist das Wesentliche, mit dem ich mich beschäftigen will? Belasten mich meine ganzen Sachen eher, als dass sie mich erfreuen? Es wird dort gesagt, dass jeder heute hier in Deutschland durchschnittlich 10.000 Sachen hat!
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Im Gegensatz dazu wird ein Mann vorgestellt, der seinen gesamten Besitz in einem Koffer hat.
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Im Kirchenjahr werden uns 7 Wochen (genauer 40 Tage) gegeben, um uns mit dem Thema "Fasten" zu beschäftigen. Eigentlich sogar 7 + 4, denn die Adventszeit ist ja ursprünglich auch
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eine Fastenzeit. – Das war nicht Marzipan und Lebkuchen, der Weg von Nazareth nach Bethlehem… Büßen und Beten? – ein Tag Erntedank? – ein Tag
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Warum so lange fasten? Beim Fasten geht es ja schlicht gesagt darum, durch Verzicht ein Loch oder einen Leerraum in unserem Leben zu schaffen, den dann, wenn es gut läuft, Gott irgendwie füllen kann. Es geht
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um eine tiefere Beziehung mit Gott.
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Ich glaube, die Zeit ist so lang, weil es so schwer ist, alles abzuschütteln, was mich sonst so beschäftigt – Die Leere und die Stille zuzulassen und auszuhalten. Wir sollen uns in Ruhe dafür
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Zeit nehmen, – weil es so wichtig ist, unsere Beziehung mit Gott zu vertiefen. Jesus selbst hat sich dafür 40 Tage Zeit genommen, Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai. Inzwischen glaube ich, dass es beim Fasten wirklich ausschließlich darum geht, den Fokus auf
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Gott zu setzen, ohne es von vornherein mit einem Inhalt zu verbinden – aber es mag sich ein Sinn einstellen, vielleicht eine Antwort auf die Frage: Kann ich durch "weniger haben" mehr "Sein" erreichen, und worin besteht die Fülle, die Jesus mir persönlich schenken will? Ich glaube auf jeden Fall, dass es sehr spannend sein kann, sich auf das Abenteuer "Fasten" einzulassen.
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Es gibt wieder eine Broschüre in Papierform "So viel du brauchst – eine Fastenaktion für Klimaschutz und Gerechtigkeit", die auch online unter "Klimafasten 2026" zu finden ist. Darin regen für jede Fastenwoche ein biblischer Text und ein Impuls zum Nachdenken und zum Austausch an.
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Eine gesegnete Fastenzeit wünscht Euch
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Wir gehen wieder wandern
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Die hiesigen Küsten, Wiesen und Wälder laden dazu ein, zu Fuß von uns erkundet zu werden.
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Wir finden, dass es noch schöner ist, in Gemeinschaft zu wandern und gemeinsam neue Wege
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zu entdecken, Gottes Schöpfung zu bewundern, neue Leute kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und sich austauschen.
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Die nächste Wanderung führt uns am Samstag, den 14.02.2026, durch die Plöner Seenlandschaft. Los geht es um 10:20 Uhr vom Bahnhofsvorplatz in Plön. Die Route hat eine Länge von ca. 16 km.
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Für nähere Infos bitte unten klicken.
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Wir freuen uns, wenn du mitkommst!
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Gebet für Kiel 2026
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Das erste Gebetstreffen findet am Mittwoch,
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4. März 2026, um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Christlichen Beratung Kiel statt. (Eckernförder Str. 61, 24116 Kiel)
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Als Beter und Beterinnen aus den verschiedenen Gemeinden wollen wir gemeinsam "der Stadt Bestes suchen"
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(Jer. 29,7). Wir vertrauen, dass Gott auch in Kiel segnen und wirken wird.
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Dieser Newsletter wurde zusammengestellt von Lars Mandelkow und redigiert von Ute Klemke.
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Wir freuen uns über die Vielfalt in unserer Gemeinde. Dies spiegelt sich in den Inhalten und auch
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im Stil der individuellen Beiträge wider. Wir wollen bewusst diese Vielfalt erhalten.
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Dieser Newsletter geht an 776 E-Mailadressen. Vielen Dank an alle Menschen,
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die ihn lesen. Leitet ihn gerne weiter. Man kann sich ganz einfach über den folgenden Link
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Beiträge zum nächsten Newsletter:
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Der nächste Newsletter wird Ende Februar verschickt, am 27.2. Bitte alle Beiträge spätestens bis zum 22.02.2026 unter diesem Link hochladen (bitte mit der Information, wer den Text verfasst hat und gern mit einem Bild, falls wir noch keines haben):
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