|
|
|
|
|
|
|
Danken und Teilen
|
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
|
|
nun ist auch dieser Sommer schon wieder um! Die Tage werden kürzer, und die Natur beginnt,
|
|
sich zu verfärben. Wehmütig betrachtet so mancher die Fotos, die er im letzten Urlaub gemacht
|
|
hat. Andere genießen die eigentümliche Stimmung gerade dieser Jahreszeit und nutzen die klare Luft zu einem Herbstspaziergang, um sich hinterher bei einer Kerze und einem Glas Tee oder Glühwein wieder aufzuwärmen.
|
In diesen Tagen feiern wir das Erntedankfest. Bereits seit dem 5. Jahrhundert feiern Christen solche Feste, an denen wir Gott für seine Schöpfung danken. Durch die Natur ernährt er uns und gibt uns Lebensraum. Gerade im Herbst genießen wir noch einmal ihre Schönheit, die vor dem Winter ein letztes Mal ihre ganze Farbenpracht entfaltet. Dabei nehmen wir auch wahr, dass letztlich nicht wir selbst es sind, die unser Leben erhalten. Die zunehmende Bedrohung der Schöpfung rückt in unseren Blick. Unser Dank wird konkret durch das Teilen mit anderen.
|
|
Eine Geschichte, die für mich unlöslich mit diesem Fest verbunden ist, ist Jesu Gleichnis vom reichen Kornbauern (Lukas 12, 16-21). Dabei ist es eigentlich eher eine "Anti-Geschichte": Angesichts seiner überwältigenden Ernte denkt ein Bauer weniger an gemeinsames Feiern noch ans Danken oder gar Teilen, sondern er ist nur damit beschäftigt, wie er allen Reichtum für sich horten kann, um seinen bequemen Lebensabend abzusichern. Bedauerlicherweise erlebt er diesen dann gar nicht mehr.
|
|
Diese Erzählung macht so etwas wie die Gegenprobe, wo unser Leben ohne Danken, ohne Gemeinschaft und Teilen hinkommt. Wer meint, nur auf sich selbst angewiesen zu sein und sein Leben selbst sichern zu können, steht am Ende sehr einsam da und muss feststellen, dass er nicht einmal das eigene Leben in der Hand hat. Also: nehmen wir uns die Zeit zum Innehalten, zum Danken, zum gemeinsamen Genießen und Feiern und dann auch zum Teilen!
|
|
|
|
Erntezeit erinnert uns auch an unsere Lebensernte. Was sind die Früchte meines Lebens – z.B. in diesem Jahr? Kann ich für mein Leben dankbar sein? Bin ich mit meinem Leben ausgesöhnt? Kann ich damit vor meinem Schöpfer bestehen? Ehrliche Antworten auf solche Fragen werden vermutlich meist etwas zwiespältig ausfallen. Da gibt es gute und böse Erfahrungen, Gelungenes und Zerstörerisches. Der reiche Kornbauer in der Geschichte bleibt beim Bilanzieren ganz bei sich selbst. Er ist nur mit sich selbst im Gespräch. Mich hingegen lädt Gott ein, meine Bilanz mit ihm gemeinsam zu ziehen. Gute Erfahrungen sage ich ihm im Dank. Bittere Erfahrungen darf ich ihm klagen. Schuldhafte Erfahrungen soll ich ihm bekennen, damit er mir ihre Last abnehmen kann. Indem ich so meine Lebensernte vor ihm ausbreite, kommt sie unter seinen Segen und seine Vergebung. Und aus der Ernte wird neue Saat für neues Leben.
|
|
|
Es grüßt Sie herzlich Ihr Vertretungs-Pastor Christian Grabbet
|
|
|
|
|
|
Die nächsten Gottesdienste
Alle aufgeführten Gottesdienste finden um 10:30 Uhr in der Petruskirche statt, wenn nicht anders angegeben.
|
|
• 05.10. Familiengottesdienst zum Erntedank, Predigt: Christian Grabbet, Musik: Yonatan
|
• 12.10. Gottesdienst mit einer Predigt von Christoph Kaiser, Musik: Annika Jene
|
• 19:00 Uhr Dreiklang Gottesdienst, Predigt: Laura Matthiesen, Musik: Carsten Haasis
|
• 19.10. Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Jannes Horstmann (Emmaus), Musik: Jörg Beumer
|
• 19:00 Abendgottesdienst: In der heilenden Gegenwart Gottes
|
• 26.10. Gottesdienst, Predigt: in Klärung, Musik: Yonatan Pandelaki
|
• Freitag 31.10. Familiengottesdienst zum Reformationstag (zusammen mit der
|
Emmausgemeinde in der Lukaskirche, Abschluss der Bibel-Lego-Tage )
• 02.11. Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Pastor Bernd Seidler, Musik: Johanna Nolte
|
Unser Pastor Gunnar Engel fällt für einige Wochen/Monate aus. Pastor i.R. Christian Grabbet unterstützt uns ab Ende August bis auf Weiteres. Die Gottesdienste finden wie gewohnt statt. Christian Grabbet ist am besten über das Gemeindebüro zu erreichen, in den Herbstferien ist
|
|
|
|
Gemeindefreizeit Boltenhagen (28.3.- 2.4.2026)
|
|
Als Apostelkirchengemeinde wollen wir gemeinsam eine Urlaubswoche vom 28. März bis 2. April 2026 im Feriendorf Boltenhagen verbringen. Dazu gehören Spaziergänge am Meer, Andachten, Singen und Beten, Kletterpark und Schwimmbad, Lagerfeuer, glückliche Kinder beim Spielen, Gespräche in kleinen Gruppen, Spieleabende und vieles mehr. An den Vormittagen wird es ein Programm geben. Die Nachmittage und Abende sind frei und können gemeinsam oder individuell gestaltet werden. Am Abend wird ein gemeinsamer Tages-abschluss angeboten. Das Feriendorf Boltenhagen liegt direkt am Strand. Die Unterkunft ist in Ferienhäusern oder Doppel- bzw. Viererzimmern möglich. Zudem stehen uns Gruppenräume zur Verfügung. Die Verpflegung erfolgt individuell in den Ferienhäusern oder kann für einzelne Mahlzeiten oder als Halb-/Vollpension gebucht werden. Die Anmeldung ist voraussichtlich ab 5. Oktober 18 Uhr möglich:
|
|
|
|
|
|
Tag der Deutschen Einheit in Gemeinschaft
|
|
|
Feiertage sind für viele Menschen DIE Gelegenheit, rauszugehen, sich mit anderen Menschen zu treffen, Gemeinschaft zu haben und das Leben zu feiern.
|
|
Deswegen möchten wir am 3. Oktober erneut mit Euch den Tag der Deutschen Einheit in Gemeinschaft feiern.
|
|
|
|
Wir öffnen die Petruskirche von 12 bis 18 Uhr und gründen eine WG für einen Tag: Open Church. Wir wollen mit Euch gemeinsam den Tag gestalten, essen und trinken, spielen und reden, singen und beten, im Garten oder unter der Empore sitzen, spazieren gehen - oder was uns sonst noch alles einfällt.
|
|
Es gibt kein Programm, keinen festgelegten Ablauf, kein "Muss". Statt dessen gestalten alle Anwesenden gemeinsam den Tag.
|
Freut Euch auf eine Wohlfühlzeit, am 3.10.2025 von 12 bis 18 Uhr IN der Petruskirche Kiel, Weimarer Str. 1 … und bei gutem Wetter auch im Garten.
|
|
Katha für das Team von Open Church
|
|
|
|
|
|
|
|
Wir gehen wieder wandern
|
|
|
Die hiesigen Küsten, Wiesen und Wälder laden dazu ein, zu Fuß von uns erkundet zu werden. Wir finden, dass es noch schöner ist in Gemeinschaft zu wandern und gemeinsam neue Wege zu entdecken, Gottes Schöpfung zu bewundern, neue Leute kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und sich austauschen.
|
Unsere nächste Wanderung findet am Samstag, dem 18. Oktober 2025, statt. Die Wanderung führt uns durch den Naturpark Aukrug und hat eine Länge von ca. 11 km. Hierbei wandern wir durch eine von Wiesen und Wäldern geprägte Landschaft und passieren den Boxberg, der mit 77,5 m Höhe eine der höchsten Erhebungen in Schleswig-Holstein darstellt. Los geht es um 11 Uhr am Bahnhof in Aukrug. Eine Anmeldung ist nicht nötig – so kannst du ganz spontan entscheiden, ob die Route etwas für dich ist und ob du gerne dabei sein möchtest.
|
Nähere Infos auf der akg-Homepage unter "Angebote & Gruppen – Kleingruppen – Miteinander Wandern". Wir freuen uns, wenn du mitkommst!
|
|
|
|
|
|
|
|
Tickets gibt es im Café Dreimaster oder hier:
|
|
|
|
|
|
Mitarbeiter-Dank
|
|
|
|
"Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle seine Wunder."
|
Am 20. September haben wir gefeiert, dass in unserer Apostelgemeinde so viele Menschen aktiv sind und sich einbringen. In Gebetsgruppen, Gottesdiensten, Kleingruppen, Kinderaktionen und vielem mehr. Es war ein wunderschöner Spätsommertag im Garten mit Waffeln, Würstchen und Virgin Mojito. Was für ein Geschenk, dass wir ein solches Fest feiern konnten 🥂. Wir sind dankbar, dass ihr alle da seid und euch einbringt. Wir sind dankbar, dass wir gut durch das Jahr kommen, auch wenn es viele Herausforderungen gibt. Wir sind dankbar, dass es Gunnar besser geht und er zeitnah wieder einsteigen wird. Wir sind dankbar, dass Jesus das Zentrum unserer Gemeinde ist und uns durch diese Zeiten hindurch leitet. Wir glauben und vertrauen seinem Wort: "Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn." (Phil. 4,6)
|
|
|
Die Planung konkretisiert sich immer weiter und die Vorfreude steigt.
|
Wir wollen ein entspanntes Adventswochenende anbieten für ALLE,
|
- die Lust auf Gemeinschaft haben und sich über Gespräche zu Gott und unserer Welt freuen.
- die schon seit Jahrzehnten mit Gott unterwegs sind oder ihn gerade kennenlernen.
- die schon viel mit der Apostelgemeinde erlebt haben oder uns gerade erst entdecken.
In diesem Jahr stehen unsere Erlebnisse und Erfahrungen mit Gott im Vordergrund. Besonders in den Phasen unseres Lebens, in denen wir auf etwas warten mussten. Wie sind diese Zeiten, in denen wir auf ein Eingreifen Gottes hoffen? Wie verändert das Warten unsere Gottesbeziehung und unser Gebet? Und wie hat Gott dann in Deinem Leben gehandelt?
|
Denn du sollst sein Zeuge sein und allen Menschen von dem berichten, was du gesehen und gehört hast. ApG 22, 15
|
Dieser Vers steht im Mittelpunkt dieses Wochenendes. Wir ALLE, die wir mit Gott unterwegs sind, sind ZeugInnen seines Wesens und seines Wirkens. Und so werden in diesem Jahr ganz unterschiedliche Menschen aus unserer Mitte zu Wort kommen und uns von ihren Erlebnissen mit Gott erzählen. Es wird viele Gelegenheiten zum Austausch in großen und kleinen Runden geben. Inspirierendes, Kreatives, Bewegung, Singen, Lachen, Stille und Gebet - all das und vieles mehr erwartet Euch an diesem Gemeindewochenende.
|
|
|
|
Wir sind wieder in Bünsdorf, die Anreise ist selbst organisiert. Bildet gern Fahrgemeinschaften! Wir werden dort voll verpflegt, der Essensbeitrag pro Person beträgt 80 Euro.
|
|
Es gibt 4 Einzelzimmer im Haupthaus (100 Euro) und viele schöne kleine Häuser mit jeweils 4 Doppelzimmern (140 Euro, auch als Einzelperson buchbar). Je 2 Doppelzimmer teilen sich ein Bad.
|
|
Wir bieten jedoch keine Kinderbetreuung und kein Kinderprogramm an.
|
Ihr könnt Euch über die Webseite anmelden. Anmeldeschluss ist der 3. November.
|
|
|
Viele Grüße Verena Hünerfauth
|
|
|
|
|
|
|
|
Musiker gesucht für das Laternenfest am 7. November
|
|
|
Am 7. November ab 17 Uhr ziehen wieder hunderte Menschen mit Laternen durch unseren Stadtteil, dieses Mal vom Sonderburger Platz bis zur Petruskirche. Damit das Singen an allen Enden gut begleitet ist, brauchen wir noch Leute, die tragbare Instrumente spielen. Für Infos und Absprachen wendet Euch bitte an Christoph: christoph.kaiser@akg-kiel.de
|
|
|
|
Newsletter aus Krelingen
|
|
21 Jahre – 1 Haus – 1 Stadt. So lässt sich kurz zusammenfassen, wo ich bisher gewohnt habe. Umso aufregender war es für mich, als ich mich entschied, für mein weiteres Studium der Evangelischen Theologie nach Krelingen zu ziehen – ins GRZ Krelingen. Am 7. September 2025, nach dem Freizeit-Rückkehrergottesdienst, ging es los: 176 km von der Petruskirche entfernt, mitten in Niedersachsen. Die Aufregung wuchs täglich, je näher Krelingen kam. Klar, es ist ein großer Schritt – ungewohnt, vielleicht komisch, vielleicht auch ein bisschen einsam? Aber ich wusste auch: Gott, meine Familie, meine Freunde und meine Gemeinde sind auf diesem Weg bei mir. Nach den ersten zwei Wochen ist es nun Zeit für ein kleines Resümee. Ich lebe hier mit neun weiteren Studierenden zusammen – eine kleine, aber sehr familiäre Runde. Wir wohnen in einer Art WG: Jeder hat sein eigenes Schlafzimmer, Küche und mehrere Badezimmer teilen wir uns. Es gibt eine Bibliothek zum Lernen und den Hörsaal direkt im Haus – kein stundenlanges Pendeln mehr, einfach Treppe runterlaufen und da sein. Mittagessen nehmen wir zusammen ein, Frühstück und Abendessen meist in der WG, wobei die meisten lieber ausschlafen als frühstücken – ich eingeschlossen. Der Tag beginnt um 8 Uhr mit der Morgenandacht (Montag bis Freitag). Ich bin eingeteilt, gemeinsam mit einem Mitstudenten den Küster-Dienst zu übernehmen: Kirche aufschließen, Lichter anschalten, lüften, Kerzen anzünden und Glocken läuten. Nach der Andacht beginnt der Unterricht: Seit dem 15. September stehen neben Griechisch auch Bibelkunde, Seelsorge, Geistliches Leben, Hermeneutik und Philosophie auf dem Plan. Um 12:45 Uhr gibt es Mittagessen, anschließend eine Pause und dann die Lerngruppenzeit, in der wir Texte übersetzen – so weit, wie es eine Stunde zulässt. Abends gibt es je nach Tag Programm: Sport am Dienstag, Social am Donnerstag. Beim Social wird gespielt, gequatscht und gemeinsam Zeit verbracht. Seit zwei Wochen singe ich auch mittwochs im Chor – ein Riesenspaß! Momentan üben wir u. a. "Anker in der Zeit" und Mendelssohns "Wirf dein Anliegen auf den Herrn". Samstags gibt es Unterricht in anderer Form: Sprachtests in Griechisch und Referate, die wir vorbereiten und halten. Im November darf ich z. B. ein Referat über griechische Tempel halten. Sonntags ist frei – nur um 10 Uhr Gottesdienst, ansonsten freie Gestaltung.
|
|
|
|
Mein Fazit: Ich bin froh, hier zu sein! Anfangs hatte ich mit Heimweh zu kämpfen, inzwischen fühle ich mich angekommen und richtig als Teil der Gruppe – dank großartiger Mitstudierender und Lehrkräfte. Alle Fragen, die ich zu Krelingen hatte – ob es einsam oder komisch wird, oder ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe – kann ich nun klar beantworten: Ich bin froh, in Krelingen zu sein! Gott sei mit euch. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mich in ihren Gebeten begleiten, an mich denken und mir Gottes Segen zusprechen. Mein größter Dank gilt natürlich unserem Herrn Jesus Christus – ohne Ihn wäre ich nicht hier. Ein besonderer Dank auch an alle, die mich finanziell auf diesem Weg unterstützen.
|
|
|
Liebe Grüße und Gottes Segen Euer Elias
|
|
Du willst mich finanziell unterstützen?
|
|
|
|
|
|
In eigener Sache
|
Dieser Newsletter geht an 775 E-Mailadressen. Vielen Dank an alle Menschen, die ihn lesen. Leitet ihn gerne weiter. Man kann sich ganz einfach über den folgenden Link zum Newsletter anmelden: https://akg-kiel.de/aktuelles.
|
Der nächste Newsletter wird am 31.10.2025 verschickt. Bitte alle Beiträge spätestens eine Woche vorher anmelden. Ebenfalls gibt es die aktuellsten Newsletter zum Nachlesen auf der Homepage unter AKTUELLES, direkt unter der Anmeldemöglichkeit zum Newsletter.
|
|
Dieser Newsletter wurde initiiert von Frank Lönne, zusammengestellt von Lars Mandelkow und redigiert von Ute Klemke. Wir freuen uns über die Vielfalt in unserer Gemeinde. Dies spiegelt sich auch in den individuellen Beiträgen wider. Manche gendern, manche nicht. Für den einen ist es
|
|
eine Freude, jemand anderes reibt sich daran. Wir wollen bewusst diese Vielfalt erhalten.
|
|
|
|
|
|
|