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Liebe teilen

"An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid." Lange Zeit war dieser Satz für mich nichts Besonderes mehr. Ein von Nächstenliebe geprägter Umgang miteinander war für mich in meiner Gemeinde – trotz aller Konflikte und Diskrepanzen, die eben auftreten, wenn Menschen zusammenkommen – zur Normalität geworden. Erst als ich vor zwei Jahren wieder als Mitarbeiter auf unsere Jugendsommerfreizeit fuhr, wurde mir erneut bewusst, welch einen Schatz wir als Christinnen und Christen haben.

Als wir am Ende der Freizeit die Jugendlichen fragten, was ihnen am besten gefallen habe, antworteten viele, dass sie nicht wussten, dass man so gut miteinander umgehen kann. Eine Atmosphäre, die von Liebe, Gnade und ehrlichem Interesse am Anderen geprägt ist, kannten sie weder aus der Schule, noch aus dem Sportverein. Sie waren sichtlich bewegt, eine Gemeinschaft gefunden zu haben, in der sie angenommen wurden, so wie sie sind.

Auch hier in der Apostelgemeinde erlebe ich diese Kultur der Liebe. Es sind noch nicht einmal zwei Wochen vergangen, seitdem ich mein Praktikum begonnen habe, und doch fühle ich mich seit dem ersten Tag willkommen, angenommen und mittlerweile schon wie ein Teil der Gemeinde. Ihr alle prägt diese Kultur auf wunderbare Weise, und Gottes Liebe strahlt durch eure Worte und eure Taten hindurch. Mittlerweile hatte ich die Gelegenheit, in viele Teams, Gruppen und Besprechungen hineinzuschauen und Gespräche mit vielen von euch zu führen. Überall bestätigt sich dieser Eindruck und überall spüre ich, dass die Nachfolge Jesu im Mittelpunkt steht.
Und doch frage ich mich: Was ist mit denen, die noch nie von Jesus gehört haben? Die niemals von allein einen Fuß in die Kirche setzen würden? Die einsam in ihren großen Häusern sitzen, aber geistlich arm sind? Oder mit denen, die auf der Straße leben und niemanden haben, der ihnen Liebe entgegenbringt?

Ich möchte uns ermutigen, die Liebe, die wir von Gott empfangen haben, nicht nur in der Kirche zu behalten. Lasst uns hinausgehen zu denen, die Jesus so dringend brauchen – die diese Liebe so dringend brauchen. Lasst uns nicht aufhören, von unserem Gott zu erzählen, und auch durch unsere Taten zu bezeugen, dass er der HERR ist. Wir haben einen so großen Schatz – lasst ihn uns nicht für uns behalten!

P.S.: Hier noch ein paar passende Verse: Psalm 40,11; Matthäus 25,40; Matthäus 28,18-20
Liebe Grüße,
Jonas Mohr

Gottesdienste im März

Alle Gottesdienste finden um 10:30 Uhr in der Petruskirche mit Livestream statt. Parallel dazu gibt es jeweils Kindergottesdienste für verschiedene Altersgruppen.


  • 02.03.: Gottesdienst mit Abendmahl und Taufe; Thema: Wenn Liebe keine Grenzen kennt... (Mk 8,31-37), Predigt: Gunnar Engel
  • 09.03.: Gottesdienst, mitgestaltet vom Team N; Thema: Siehe, ich will ein Neues schaffen! Predigt: Christoph Kaiser
  • 16.03.: Gottesdienst mit Abendmahl; Thema: "Träum weiter" – von Jakob und anderen Träumern (1. Mose 28); Predigt: Lars Mandelkow
  • 23.03.: Gottesdienst; Thema: Im Feuer Gottes - Wenn der Glaube kostet (Jeremia 20,7-13), Predigt: Gunnar Engel
  • 30.03.: Gottesdienst; Predigt: N.N.

Einladung zum Glaubenskurs

Neugierig auf den Glauben? Auf der Suche nach Antworten?
Ab dem 6. März laden wir dich zu unserem Glaubenskurs ein. Der Kurs ist besonders für dich gedacht, wenn du bisher wenig oder keine Erfahrung mit dem Glauben hast. In entspannter Atmosphäre kannst du Grundfragen des christlichen Glaubens kennenlernen, deine Fragen
stellen und dich mit anderen Suchenden austauschen.

Was dich erwartet:
  • Offene Gespräche ohne Vorwissen
  • Raum für deine persönlichen Fragen
  • Gemeinschaftliches Entdecken
  • Keine Verpflichtungen
Der Kurs findet wöchentlich (6x) statt und ist kostenlos. Wir freuen uns auf dich und deine Perspektiven!

Wann: Ab Donnerstag, 6. März 2025
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Wo: Café Dreimaster

"Der Glaube beginnt mit Fragen. Komm und stell deine!"

"Soviel du brauchst" - Impulse für die Fastenzeit

Die Fastenzeit dient dazu, sich von unnötigem Ballast zu befreien und sich bewusst auf Gott und seine Maßstäbe für unser Leben auszurichten. Diese geistliche Orientierung passt sehr gut zu dem Ziel, Überfluss und Verschwendung einzudämmen, die Schöpfung zu bewahren und Gerechtigkeit anzustreben.
Seit einigen Jahren stellt eine Initiative evangelischer und katholischer Kirchen und Werke die Fastenzeit unter das Motto "Soviel du brauchst", das der Exodus-Geschichte entnommen ist: Gott gibt uns alles, was wir brauchen. Seine Schöpfung hält große Fülle für uns bereit; wir kommen
nicht zu kurz. Oft ist weniger doch eigentlich viel mehr, wenn wir es richtig wertschätzen und uns daran erfreuen.
Viele von uns stellen fest, dass dies in unseren eingefahrenen Bahnen und in unserem durchgeplanten Alltag nicht so einfach ist. Und auch unsere Gesellschaft kommt nicht so leicht damit voran, das Leben neu zu denken. Aktuelle Entwicklungen zeigen oft sogar in die entgegengesetzte Richtung.
In unserer Gemeinde wollen wir in der Fastenzeit darüber nachdenken, worauf wir uns als Christen ausrichten können. Den Auftakt macht der Gottesdienst am 9. März, dem ersten Sonntag in der Fastenzeit. Christoph Kaiser wird mit uns der Frage nachgehen, wonach wir uns als Christen ausstrecken sollen. Das Alte abgeben, das Neue wagen - am besten gemeinsam. Das Team N (Nachhaltigkeit) unterstützt Christoph bei der Gestaltung des Gottesdienstes.
Gelingt es uns, etwas Neues zu starten? Am Montag, dem 17. März ab 19 Uhr bietet das Team N einen offenen Austauschabend in der Adalbertstraße an. Wir hoffen, dass viele teilnehmen, denen die Neuausrichtung unter den Nägeln brennt und die darüber ins Gespräch kommen wollen: Was können wir tun? Was können wir gemeinsam bewirken? Wie denkt Gott darüber? Es soll kurze Impulse vom Team N geben, dann teilen wir uns nach Interessen in Austauschgruppen auf und bringen die Ergebnisse am Ende zusammen.
Bist du mit dabei? Dein Beitrag ist wichtig!

Team N & Christoph Kaiser

Die Wandergruppe lädt ein

Wir gehen wieder wandern!
Die nächste Wanderung führt uns am Samstag, dem 08.03.2025, durch das
Domänental – Suchsdorfer Holm – Ottendorfer Au – Kanal – Ottendorf - Domänental.
Los geht es um 10:10 Uhr am Parkplatz Domänental, Claus-Sinjen-Straße (nahe Gehweg). Die Route hat eine Länge von ca. 14 km. Eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich. Nähere Infos auf der akg-Homepage unter "Angebote & Gruppen – Freizeitgruppen – Miteinander Wandern".
Eine Anmeldung ist nicht nötig – so kannst du ganz spontan entscheiden, ob die Route etwas für dich ist und ob du gerne dabei sein möchtest.
Wir freuen uns, wenn du mitkommst!

Herzlichen Dank und einen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße
Agnes

Chorleiter/Chorleiterin gesucht!


Wir suchen jemanden, der in unserer Gemeinde einen Chor für klassisches Liedgut leitet. Wir hatten bis letztes Jahr die Kantorei und die Schola. Die gibt es jetzt beide nicht mehr. Aber es gibt aus beiden Ensembles immer noch Menschen, die gerne in einem Chor singen möchten.
Wenn du dich angesprochen fühlst und dir klassische Kirchenmusik am Herzen liegt, melde dich doch bei Jörg Beumer oder Irina Brand.

Jörg & Irina

Buchempfehlung: "Käpten Sturm" von Daniel Kowalsky

"Er ist mutig. Er ist schlau. Und er kämpft für das Gute!" - das ist Käpten Sturm.

Zu Beginn des ersten Buches ziehen der elfjährige Lenny und seine achtjährige Schwester Anne mit ihren Eltern in ein dreihundert Jahre altes Schmugglerhaus. Dort finden sie durch geheime Zeichen und Hinweise alte Logbücher des ehemaligen Kapitäns Wilbert Boynen Sturm. Jedes Logbuch nimmt die Geschwister, deren Eltern und Großeltern mit hinein in ein aufregendes Abenteuer rund um die Besatzung der "Esmeralda". Neben einigen anderen Herausforderungen müssen die verschollenen Eltern der elf Jahre alten Zirkusartistin Safira gefunden werden. Eine brasilianische Wunderblume wird dringend gebraucht, um das Leben der Gräfin zu retten. Auch, wie ein grüner Diamant mit dem persönlichen Glück von Käpten Sturm zusammenhängt, erfährt man in den Büchern rund um den Kapitän.
Erschienen sind von der Abenteuerreihe bisher fünf Bücher und eine Sonderausgabe.
Daniel Kowalsky schreibt jedes Buch abwechselnd in zwei Erzählsträngen, die sich in Gegenwart
und Vergangenheit gliedern und doch miteinander verwoben sind. Auch in der Gegenwart erleben Lenny und Anne verschiedene Herausforderungen. Es geht um Mobbing, Geheimnisse, böse Streiche und darum, wie sie mit der Hilfe ihres Opas Versöhnung und Vergebung erleben. Der Glaube wird vom Autor in jedem Erzählstrang authentisch und alltagsnah mit eingeflochten.
Die Bände, die wir schon gelesen haben, empfehlen wir gerne weiter! Die Bücher rund um Käpten Sturm zählen zu den wenigen, die für die Achtjährige nicht zu schwierig oder unheimlich waren und gleichzeitig für den Elfjährigen nicht zu langweilig. Auch der jeweilige Elternteil hat mit Freude vorgelesen und mit Spannung das nächste Kapitel oder Buch erwartet.

Dorothea Kaiser

Über den Tellerrand

In eigener Sache

Dieser Newsletter geht an 776 E-Mailadressen. Vielen Dank an alle Menschen, die ihn lesen. Leitet ihn gerne weiter. Man kann sich ganz einfach über den folgenden Link zum Newsletter anmelden: https://akg-kiel.de/aktuelles.
Der nächste Newsletter wird am 28.03.2025 verschickt. Bitte alle Beiträge spätestens eine Woche vorher anmelden. Ebenfalls gibt es die aktuellsten Newsletter zum Nachlesen auf der Homepage unter AKTUELLES, direkt unter der Anmeldemöglichkeit zum Newsletter.

Dieser Newsletter wurde initiiert von Frank Lönne, zusammengestellt von Lars Mandelkow und redigiert von Ute Klemke. Wir freuen uns über die Vielfalt in unserer Gemeinde. Dies spiegelt sich auch in den individuellen Beiträgen wider. Manche gendern, manche nicht. Für den einen ist es
eine Freude, jemand anderes reibt sich daran. Wir wollen bewusst diese Vielfalt erhalten.